Sylt als Bühne für eine leichte, aber nicht ganz runde Geschichte
Da ich bereits ein paar Glücksromane von Claudia Thesenfitz gelesen habe, waren meine Erwartungen an Sylt oder Sehnsucht entsprechend hoch. Das Cover ist wieder sehr gelungen, macht sofort neugierig und passt optisch perfekt in die Reihe.
Besonders gefallen haben mir das Setting und die Atmosphäre. Sylt ist für mich eine absolute Sehnsuchtsinsel und meine Lieblingsinsel, auf der ich schon viele schöne Stunden verbracht habe. Die Autorin schafft es, dieses besondere Inselgefühl einzufangen und echtes Strandkorb- und Urlaubsfeeling zu vermitteln. Der Schreibstil ist gewohnt leicht, flüssig und unkompliziert, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet und zügig durch die Seiten kommt. Auch die Themen Selbstfindung, persönliche Veränderungen und der Mut, eingefahrene Lebenswege zu hinterfragen, fand ich spannend und passend umgesetzt.
Leider konnte mich der Roman insgesamt nicht so überzeugen wie andere Bücher der Autorin. Mein größter Kritikpunkt ist ganz klar die Darstellung der jüngeren Generation. Ich selbst gehöre mit Mitte 30 genau zu dieser Altersgruppe und habe mich bei vielen Dialogen eher irritiert als abgeholt gefühlt. Besonders die verwendete Jugendsprache wirkte auf mich stark überzeichnet und wenig authentisch. Tatsächlich kenne ich niemanden in meinem Umfeld, der auch nur annähernd so spricht. Statt modern oder zeitgemäß wirkte vieles eher wie eine Karikatur der Millennial-Generation. Da diese Ausdrucksweise immer wieder präsent war, hat sie meinen Lesefluss spürbar gestört und mich regelmäßig aus der Geschichte herausgerissen.
Schade, denn die Grundidee des Romans und die behandelten Themen hätten für mich durchaus Potenzial gehabt. Durch die für mich wenig glaubwürdige Darstellung einiger Figuren fiel es mir schwer, eine echte Verbindung zu ihnen aufzubauen und ihre Entscheidungen emotional nachzuvollziehen.
Insgesamt bietet Sylt oder Sehnsucht viel Inselflair, Wohlfühlatmosphäre und eine leichte Lektüre für den Urlaub. Wer zur Generation der Protagonistin Steffi und ihres Umfelds gehört und über die für mich misslungene Darstellung der jüngeren Generation hinwegsehen kann, wird vermutlich deutlich mehr Freude an dem Buch haben. Für mich gehört es leider zu den schwächeren Glücksromanen der Autorin.
Besonders gefallen haben mir das Setting und die Atmosphäre. Sylt ist für mich eine absolute Sehnsuchtsinsel und meine Lieblingsinsel, auf der ich schon viele schöne Stunden verbracht habe. Die Autorin schafft es, dieses besondere Inselgefühl einzufangen und echtes Strandkorb- und Urlaubsfeeling zu vermitteln. Der Schreibstil ist gewohnt leicht, flüssig und unkompliziert, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet und zügig durch die Seiten kommt. Auch die Themen Selbstfindung, persönliche Veränderungen und der Mut, eingefahrene Lebenswege zu hinterfragen, fand ich spannend und passend umgesetzt.
Leider konnte mich der Roman insgesamt nicht so überzeugen wie andere Bücher der Autorin. Mein größter Kritikpunkt ist ganz klar die Darstellung der jüngeren Generation. Ich selbst gehöre mit Mitte 30 genau zu dieser Altersgruppe und habe mich bei vielen Dialogen eher irritiert als abgeholt gefühlt. Besonders die verwendete Jugendsprache wirkte auf mich stark überzeichnet und wenig authentisch. Tatsächlich kenne ich niemanden in meinem Umfeld, der auch nur annähernd so spricht. Statt modern oder zeitgemäß wirkte vieles eher wie eine Karikatur der Millennial-Generation. Da diese Ausdrucksweise immer wieder präsent war, hat sie meinen Lesefluss spürbar gestört und mich regelmäßig aus der Geschichte herausgerissen.
Schade, denn die Grundidee des Romans und die behandelten Themen hätten für mich durchaus Potenzial gehabt. Durch die für mich wenig glaubwürdige Darstellung einiger Figuren fiel es mir schwer, eine echte Verbindung zu ihnen aufzubauen und ihre Entscheidungen emotional nachzuvollziehen.
Insgesamt bietet Sylt oder Sehnsucht viel Inselflair, Wohlfühlatmosphäre und eine leichte Lektüre für den Urlaub. Wer zur Generation der Protagonistin Steffi und ihres Umfelds gehört und über die für mich misslungene Darstellung der jüngeren Generation hinwegsehen kann, wird vermutlich deutlich mehr Freude an dem Buch haben. Für mich gehört es leider zu den schwächeren Glücksromanen der Autorin.