Tage am Fluss
"Tage am Fluss" hat einige wirklich sehr schöne Seiten. Angefangen ganz profan beim tollen Cover (ich liebe schwimmen in See und Fluss) und dem Titel, der sehr viel Stimmung bei mir projiziert. Die Idee der Fährfrau hat mich auch angesprochen. Erstens weil es ein Männerjob ist, zweitens weil es einsam und sehr speziell ist. Also einsam im Sinne von, man macht den Job alleine und speziell weil man ja der Natur und den Bedürfnissen anderer ausgesetzt ist.
Eigentlich ging es aber in der Geschichte um ganz andere Dinge. Und da konnte mich die Story nicht immer gleich gut abholen. Angefangen bei der komplizieren Familien- und Vergangenheitsgeschichten der zwei Hauptdarsteller. Beide haben unaufgearbeitete Altlasten an den sie knabbern und eigentlich auch bis zum Ende nicht ganz durch sind. Zum anderen ist da die Umweltschutz- und Demo-Thematik ein wichtiges Element ist. Und da bin ich einfach kein radikaler sondern ein vernunftgeleiteter Mensch und auch wenn mir klar ist, dass es sogenannte Radikale braucht, um bestimmte Prozesse anzustoßen oder zu beschleunigen. So ist mir das oft einfach dann zu viel des Guten. Und hier krankte die Geschichte an einer gewissen Unglaubwürdigkeit und Oberflächlickeit.
In einer Leserunde fand ich die Story gut zu lesen, da konnte man auch das ein oder andere für sich reflektieren. Dadurch wurde das Buch interessanter, als ich es sonst gefunden hätte.
Eigentlich ging es aber in der Geschichte um ganz andere Dinge. Und da konnte mich die Story nicht immer gleich gut abholen. Angefangen bei der komplizieren Familien- und Vergangenheitsgeschichten der zwei Hauptdarsteller. Beide haben unaufgearbeitete Altlasten an den sie knabbern und eigentlich auch bis zum Ende nicht ganz durch sind. Zum anderen ist da die Umweltschutz- und Demo-Thematik ein wichtiges Element ist. Und da bin ich einfach kein radikaler sondern ein vernunftgeleiteter Mensch und auch wenn mir klar ist, dass es sogenannte Radikale braucht, um bestimmte Prozesse anzustoßen oder zu beschleunigen. So ist mir das oft einfach dann zu viel des Guten. Und hier krankte die Geschichte an einer gewissen Unglaubwürdigkeit und Oberflächlickeit.
In einer Leserunde fand ich die Story gut zu lesen, da konnte man auch das ein oder andere für sich reflektieren. Dadurch wurde das Buch interessanter, als ich es sonst gefunden hätte.