Gebunden in Magie

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nightinsparrow Avatar

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The Second Death of Locke war einfach atmosphärisch unschlagbar. Dieses melancholische, das dich unglaublich in die Geschichte versinken lässt, hat man schreibstilmäßig einfach sofort gehabt.

Grey und Kier sind schon lange unzertrennlich und sie haben eine Bindung, die man locker Seelenverwandtschaft nennen kann. Jeder der beiden würde ohne mit der Wimper zu zucken für den anderen sterben. Sie sind aneinander gebunden und lassen sich nur selten aus den Augen.
Grey ist Kier's Hand und Kier kann durch sie Magie wirken, das Magiesystem ist eh unglaublich interessant, dass Magier eine Quelle der Magie brauchen, die sie nutzen können, was natürlich schnell dazu führt, dass diese Quellen ausgenutzt werden. Aber nicht bei Kier und Grey.
Durch ein paar Umstände treffen sie auf ein mysteriöses Mädchen, das erzählt, sie sei die totgeglaubte Erbin der Locke Insel, eine Familie mit unglaublicher Power. Kier und Grey müssen sich zusammen mit einer kleinen Truppe auf den Weg machen, um dieses Mysterium zu lösen.

Ich fand die Story sehr durchschaubar, aber ich glaube es wurde auch nicht darauf angelegt, dass es schwer ist sich da etwas zusammen zu reimen. Vielmehr habe ich das Gefühl es geht hauptsächlich um die extrem starke Bindung zwischen Grey und Kier. Die beiden haben auch eine wundervolle Golden Retriever und Black Cat Dynamik, habe ich extrem geliebt. Das longing der beiden hat mir sehr viel gegeben.

Gerade Kier war ich total verfallen. Generell muss ich sagen, dass ich nie in dem Buch das Gefühl hatte, dass Frauen benachteiligter sind als Männer, ich fand sehr cool, dass da überall keine Unterschiede gemacht wurden und es war irgendwie echt mal erfrischend das zu lesen. Alle waren einfach so unglaublich cool, auch die ganze Truppe, mit denen die beiden unterwegs waren, hatten solche Found Family Vibes. Liebe auch, dass Queerness problemlos vorhanden war. Mehr davon.

Das Ende war definitiv interessant, da ich das so nicht erwartet habe, allerdings bin ich auch nicht so sicher, wie gut ich das fand, aber das kann ich hier ja nicht ausführlicher schreiben.

Habe den Plot gerne verfolgt, hatte manchmal das Gefühl es ist nicht allzuviel passiert, was merkwürdig ist, da es schon viele Kämpfe und Verletzungen etc gab, aber ich trotzdem das Gefühl hatte das Buch war mehr auf Vibes ausgelegt – womit ich total okay bin.

Werde mir definitiv mehr von der Autorin durchlesen!