Gute Repräsentation in einer spannenden Welt
"The Second Death of Locke" ist der Auftakt einer Trilogie, in der jeder Band ein anderes Paar begleitet. Man kann nach dem ersten Band also aufhören, auch wenn ich das ganz sicher nicht will. Das Worldbuilding hat mir nämlich von Beginn an sehr gefallen. Zu Anfang nimmt sich das Buch bewusst Zeit, die Welt, ihre Regeln und das Magiesystem zu erklären, während handlungstechnisch noch nicht allzu viel passiert. Viele Lesende mögen das nicht, ich hingegen fand es ausgesprochen angenehm: erst verstehen, wo wir sind, dann emotional investieren. Dadurch hatte ich schnell ein klares Bild der Welt und konnte mich später ganz auf die Geschichte konzentrieren.
Besonders überzeugt hat mich das Magiesystem. Ich bin ein großer Fan von Konzepten, bei denen Magie nur funktioniert, wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen, angeborenen Fähigkeiten zusammenarbeiten müssen. Ähnlich wie bei "Sorcery and Small Magics" (eins meiner absoluten Highlights) greift dieses System hier sehr gut ineinander und fühlt sich organisch, notwendig und durchdacht an – nicht wie ein reines Gimmick.
Ein weiteres großes Plus ist die Repräsentation: Die Protagonistin ist bisexuell, der Protagonist pansexuell – und diese Orientierungen werden klar voneinander abgegrenzt, nicht vermischt oder vereinfacht. Vielen Dank für die Visibility! :>
Auch die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren mochte ich grundsätzlich sehr. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit, und die romantische Entwicklung basiert auf gemeinsamer Vergangenheit, Vertrauen und langsam gewachsenen Gefühlen. Das war eine willkommene Abwechslung zu vielen Romantasys, in denen sich Figuren innerhalb von zwei Tagen unsterblich ineinander verlieben. Was mich allerdings stellenweise wirklich ermüdet hat, war die fehlende Kommunikation zwischen den beiden, sobald es um ihre Gefühle geht. Für uns Lesende – und gefühlt auch für sämtliche Nebencharaktere – ist alles vollkommen offensichtlich, während die Hauptfiguren weiter umeinander herumlavieren.
Unterm Strich ist The Second Death of Locke ein starker Reihenauftakt mit spannendem Magiesystem und gelungener queerer Repräsentation und einer Welt, in der ich definitiv noch mehr Zeit verbringen möchte. Ich habe große Lust auf weitere Geschichten in diesem Universum und bin sehr gespannt auf die kommenden Bände und Paare.
Besonders überzeugt hat mich das Magiesystem. Ich bin ein großer Fan von Konzepten, bei denen Magie nur funktioniert, wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen, angeborenen Fähigkeiten zusammenarbeiten müssen. Ähnlich wie bei "Sorcery and Small Magics" (eins meiner absoluten Highlights) greift dieses System hier sehr gut ineinander und fühlt sich organisch, notwendig und durchdacht an – nicht wie ein reines Gimmick.
Ein weiteres großes Plus ist die Repräsentation: Die Protagonistin ist bisexuell, der Protagonist pansexuell – und diese Orientierungen werden klar voneinander abgegrenzt, nicht vermischt oder vereinfacht. Vielen Dank für die Visibility! :>
Auch die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren mochte ich grundsätzlich sehr. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit, und die romantische Entwicklung basiert auf gemeinsamer Vergangenheit, Vertrauen und langsam gewachsenen Gefühlen. Das war eine willkommene Abwechslung zu vielen Romantasys, in denen sich Figuren innerhalb von zwei Tagen unsterblich ineinander verlieben. Was mich allerdings stellenweise wirklich ermüdet hat, war die fehlende Kommunikation zwischen den beiden, sobald es um ihre Gefühle geht. Für uns Lesende – und gefühlt auch für sämtliche Nebencharaktere – ist alles vollkommen offensichtlich, während die Hauptfiguren weiter umeinander herumlavieren.
Unterm Strich ist The Second Death of Locke ein starker Reihenauftakt mit spannendem Magiesystem und gelungener queerer Repräsentation und einer Welt, in der ich definitiv noch mehr Zeit verbringen möchte. Ich habe große Lust auf weitere Geschichten in diesem Universum und bin sehr gespannt auf die kommenden Bände und Paare.