Toller Auftakt

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kaylaliest Avatar

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Grey Flynn ist als „Hand“, eine Art Kriegerin und Macht-Quelle zugleich, eng verbunden mit ihrem Magier Kier. Sie haben Seite an Seite gekämpft, jahrelang, und Grey hat sich geschworen: Ich bin seine Klinge, ich bin sein Schutz. Doch dann kommt eine Mission, die sie tiefer in die Geheimnisse ihres Landes und ihrer Geschichte zieht.
Das Setting dieser Geschichte hat mich sofort gefesselt: Ein Land, in dem Magie stirbt, eine Insel namens Locke, einst das Herz aller Macht, nun verloren  in den Tiefen der See… Grey und Kier müssen zwischen Pflicht, Geheimnissen und ihrer eigenen Verbindung navigieren. Ihre langjährige Bindung, das unausgesprochene Verlangen, die Hingabe füreinander, all das ist spürbar.
Auch das Worldbuilding funktioniert: Es gibt politische Intrigen, Schlachten, Mythos, Magie. Das Buch ist nicht nur Romantasy, sondern viel mehr!
Gleichzeitig muss ich sagen: Manche Passagen verlangten von mir Geduld. Der Mittelteil zog sich in Dialogen und Gebieten, in denen weniger actionreich war. Auch das Ende fühlte sich etwas überstürzt an.

Mein Fazit:
The Second Death of Locke ist ein großartiger Auftakt, mit starken Figuren, emotionaler Tiefe und einer Mischung aus Liebe, Loyalität und Opfer. Wer Fantasy mit Romantik liebt und sich gern auf eine Reise mitnimmt, die langsam aufgebaut wird, wird hier gut aufgehoben sein. Allerdings hat mich persönlich das Tempo nicht durchgehend gefesselt.