Schöne Grundidee mit einigen losen Fäden
Das Buch hat mich schon von der Grundidee her wahnsinnig neugierig gemacht. Ich bin zwar nicht immer der größte Fan davon, wenn in Büchern Bücher thematisiert werden, aber hier steht das Reisen in verschiedene Geschichten und Bücher im Mittelpunkt und das wurde auch ganz schön umgesetzt! Die Auswahl der kleineren Sub-Stories, in die die Protagonisten eintauchen, war wirklich süß und gut gewählt.
Besonders getragen wird die Geschichte von der Prota Lumina. Sie ist eine absolut sympathische, starke Figur, die Emotionen zeigt und nicht so naiv agiert. Auch die Dynamik zwischen ihr und Reed war sehr schön gestaltet, hatte ein angenehmes Tempo und hat mir immer wieder mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Reed mochte ich ebenfalls sehr gerne, allerdings blieb er im Vergleich zu Lumi leider etwas blasser. Obwohl wir Kapitel aus seiner Perspektive lesen und er eine schwierige Vergangenheit mitbringt, wird diese bis zum Schluss nie so richtig aufgegriffen oder aufgelöst. Das fand ich sehr schade, da in seiner Figur noch viel mehr Potenzial gesteckt hätte.
Mein größter Kritikpunkt liegt allerdings im Magiesystem und auch etwas beim Pacing. Das Magiesystem wirkte auf mich stellenweise etwas "lückenhaft" bzw. wurden Informationen hierzu eher nur vage eingewoben/ erklärt, wodurch bei mir einige Fragezeichen im Kopf zurückblieben und Unklarheiten entstanden.
Ebenso fühlte sich die Handlung streckenweise etwas zäh an, da sich Formulierungen bzw. Gedankengänge im Mittelteil häufiger mal wiederholten. Wenn es dann aber mal spannend oder brenzlig wurde, waren diese Szenen meist viel zu schnell wieder abgehandelt. Auch das Ende kam leider etwas abrupt. Viele offene Fragen und Handlungsstränge wurden auf den allerletzten Seiten sehr gehetzt und ohne tiefere Erklärung abgehandelt. Ich hatte das Gefühl, dass einige angerissene Dinge im Laufe der Geschichte in Vergessenheit geraten sind.
Fazit:
„The Storykeeper“ ist trotz der Kritikpunkte ein wirklich schönes, sehr cozy und angenehm zu lesendes Buch für zwischendurch, das mir beim Lesen grundsätzlich Spaß gemacht hat. Die Grundidee und die Liebesgeschichte sind richtig stark, aber durch das gehetzte Ende, die Wissenslücken im Magiesystem und das ungenutzte Potenzial reicht es für mich am Ende leider nicht ganz für mehr.
Besonders getragen wird die Geschichte von der Prota Lumina. Sie ist eine absolut sympathische, starke Figur, die Emotionen zeigt und nicht so naiv agiert. Auch die Dynamik zwischen ihr und Reed war sehr schön gestaltet, hatte ein angenehmes Tempo und hat mir immer wieder mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Reed mochte ich ebenfalls sehr gerne, allerdings blieb er im Vergleich zu Lumi leider etwas blasser. Obwohl wir Kapitel aus seiner Perspektive lesen und er eine schwierige Vergangenheit mitbringt, wird diese bis zum Schluss nie so richtig aufgegriffen oder aufgelöst. Das fand ich sehr schade, da in seiner Figur noch viel mehr Potenzial gesteckt hätte.
Mein größter Kritikpunkt liegt allerdings im Magiesystem und auch etwas beim Pacing. Das Magiesystem wirkte auf mich stellenweise etwas "lückenhaft" bzw. wurden Informationen hierzu eher nur vage eingewoben/ erklärt, wodurch bei mir einige Fragezeichen im Kopf zurückblieben und Unklarheiten entstanden.
Ebenso fühlte sich die Handlung streckenweise etwas zäh an, da sich Formulierungen bzw. Gedankengänge im Mittelteil häufiger mal wiederholten. Wenn es dann aber mal spannend oder brenzlig wurde, waren diese Szenen meist viel zu schnell wieder abgehandelt. Auch das Ende kam leider etwas abrupt. Viele offene Fragen und Handlungsstränge wurden auf den allerletzten Seiten sehr gehetzt und ohne tiefere Erklärung abgehandelt. Ich hatte das Gefühl, dass einige angerissene Dinge im Laufe der Geschichte in Vergessenheit geraten sind.
Fazit:
„The Storykeeper“ ist trotz der Kritikpunkte ein wirklich schönes, sehr cozy und angenehm zu lesendes Buch für zwischendurch, das mir beim Lesen grundsätzlich Spaß gemacht hat. Die Grundidee und die Liebesgeschichte sind richtig stark, aber durch das gehetzte Ende, die Wissenslücken im Magiesystem und das ungenutzte Potenzial reicht es für mich am Ende leider nicht ganz für mehr.