Die Schwere der eigenen Gedanken
Sarah Stankewitz nimmt ihre Leser mit nach New York. Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Länge der Kapitel ist gut gewählt und die Geschichte wird aus Sicht der Protagonisten wiedergegeben. Man kann der Zeitschiene gut folgen, denn zu Beginn der Kapitel gibt es einen Hinweis auf das Datum und die Protagonisten haben ihre eignen Illustrationen. Die Briefe sind in einer kursiven Schriftart geschrieben. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, sodass man als Leser gut mitfühlen kann. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet.
Hauptprotagonisten sind Cloud und Silas.
Cloud ist adoptiert und ihre beste Freundin und Schwester ist vor 6 Jahren von einem Hochhaus in den Freitod gesprungen. Nun kehrt Cloud jedes Jahr zum Todestag auf das Haus zurück und versucht zu verstehen, warum sie das gemacht hat. Für sie war ihre Freundin immer die Sonne und sie wollte wie sie sein. Wenn sie singt, kann sie ihr Gedankenkarussell zur Ruhe bringen. Sie arbeitet in einem Heim für Demente und schottet sich sonst ziemlich von der Außenwelt ab. Nur ihr Kater Captain Jack ist immer an ihrer Seite.
Silas arbeitet in einem Jugendclub und versucht Kids in schwierigen Verhältnissen davon abzuhalten auf die schiefe Bahn zu geraten. Er spielt selbst Violine und bietet sozusagen eine Musiktherapie für die Jugendlichen an, die in der Musik ein Werkzeug sehen, ihr Gedanken zu beruhigen. Zudem ist er Freerunner und nutzt dies sich von seinen Sorgen zu befreien und einen klaren Kopf zu bekommen und sich lebendig zu fühlen.
Als Cloud am 6. Jahrestag des Todes ihrer Freundin selbst an der Kante des Wolkenkratzers steht, wird sie von Silas entdeckt und er hält sie davon ab, sich selbst auch das Leben zu nehmen. Er bringt sie dazu, ihre Gedanken mit ihm zu teilen und gemeinsam gehen sie zu ihm nach Hause. Nach einer Nacht, mit vielen intensiven Gesprächen und dem Gefühl einer intensiven Verbindung, ist Cloud am Morgen verschwunden. Nur ein Zettel gibt ihm den Hinweis, dass sie sich nicht doch noch etwas angetan hat. Wochen später entdeckt er auf TikTok ein Musikvideo und macht daraus ein Duett. Als sie sich überraschend in einem Club wieder über den Weg laufen, ist die Verbindung direkt wieder da und sie vereinbaren weitere Duette zu machen und er will ihr das Freerunning beibringen. Über die Musik und die Freerunning Einheiten kommen sie sich immer näher und irgendwann geben sie ihrer Anziehung nach. Die Verbindung verspricht für Beide Heilung der seelischen Wunden, aber ein Geheimnis belastet das Glück zwischen ihnen und wenn das bekannt wird, könnte es Cloud zurück in die Dunkelheit ziehen. Werden die Depressionen Cloud den Lebensmut nehmen oder kann Silas ihr zeigen, dass sie ein toller Mensch ist und sich das Leben zu leben lohnt?
Sarah Stankewitz greift in einem emotionalen und tiefgründigen Roman einige schwierige Themen auf, schafft es aber die Elemente rauszuarbeiten, die den Lebensmut stärken. Ein Roman, der zeigt, dass auch psychische Krankheiten eine Behandlung brauchen und dass es Mut braucht, sich den seelischen Lasten zu stellen. Manchmal kann Musik ein Werkzeug sein kann, sich dem Leben zu stellen.
Hauptprotagonisten sind Cloud und Silas.
Cloud ist adoptiert und ihre beste Freundin und Schwester ist vor 6 Jahren von einem Hochhaus in den Freitod gesprungen. Nun kehrt Cloud jedes Jahr zum Todestag auf das Haus zurück und versucht zu verstehen, warum sie das gemacht hat. Für sie war ihre Freundin immer die Sonne und sie wollte wie sie sein. Wenn sie singt, kann sie ihr Gedankenkarussell zur Ruhe bringen. Sie arbeitet in einem Heim für Demente und schottet sich sonst ziemlich von der Außenwelt ab. Nur ihr Kater Captain Jack ist immer an ihrer Seite.
Silas arbeitet in einem Jugendclub und versucht Kids in schwierigen Verhältnissen davon abzuhalten auf die schiefe Bahn zu geraten. Er spielt selbst Violine und bietet sozusagen eine Musiktherapie für die Jugendlichen an, die in der Musik ein Werkzeug sehen, ihr Gedanken zu beruhigen. Zudem ist er Freerunner und nutzt dies sich von seinen Sorgen zu befreien und einen klaren Kopf zu bekommen und sich lebendig zu fühlen.
Als Cloud am 6. Jahrestag des Todes ihrer Freundin selbst an der Kante des Wolkenkratzers steht, wird sie von Silas entdeckt und er hält sie davon ab, sich selbst auch das Leben zu nehmen. Er bringt sie dazu, ihre Gedanken mit ihm zu teilen und gemeinsam gehen sie zu ihm nach Hause. Nach einer Nacht, mit vielen intensiven Gesprächen und dem Gefühl einer intensiven Verbindung, ist Cloud am Morgen verschwunden. Nur ein Zettel gibt ihm den Hinweis, dass sie sich nicht doch noch etwas angetan hat. Wochen später entdeckt er auf TikTok ein Musikvideo und macht daraus ein Duett. Als sie sich überraschend in einem Club wieder über den Weg laufen, ist die Verbindung direkt wieder da und sie vereinbaren weitere Duette zu machen und er will ihr das Freerunning beibringen. Über die Musik und die Freerunning Einheiten kommen sie sich immer näher und irgendwann geben sie ihrer Anziehung nach. Die Verbindung verspricht für Beide Heilung der seelischen Wunden, aber ein Geheimnis belastet das Glück zwischen ihnen und wenn das bekannt wird, könnte es Cloud zurück in die Dunkelheit ziehen. Werden die Depressionen Cloud den Lebensmut nehmen oder kann Silas ihr zeigen, dass sie ein toller Mensch ist und sich das Leben zu leben lohnt?
Sarah Stankewitz greift in einem emotionalen und tiefgründigen Roman einige schwierige Themen auf, schafft es aber die Elemente rauszuarbeiten, die den Lebensmut stärken. Ein Roman, der zeigt, dass auch psychische Krankheiten eine Behandlung brauchen und dass es Mut braucht, sich den seelischen Lasten zu stellen. Manchmal kann Musik ein Werkzeug sein kann, sich dem Leben zu stellen.