Düstere Romantasy mit bayerischer Inspiration und brutalem Kick

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eileen.3110 Avatar

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Charlotte Buckleys „The Witch and the Dead of Night“ entführt uns ins düstere Königreich Valen, das laut der Autorin faszinierenderweise von einer Urlaubsreise durch Bayern inspiriert wurde. Die Story folgt dem Zimmermädchen Finn, das im Schloss Valnar heimlich Magie nutzt und nach einer unheimlichen Begegnung mit dem Vampirkönig Mordric auf den Straßen der Hauptstadt plötzlich in tödliche Gefahr gerät.

Was mir richtig gut gefällt:

Keine Kuschel-Fantasy: Der Einstieg geizt nicht mit düsteren Elementen. Dass der König der Vampire Finns Angreifer im Finale der Leseprobe ohne Zögern die Kehle herausreißt, bringt eine angenehm raue, kompromisslose Dynamik in die Geschichte.

Spannende Protagonistin: Finn ist als Hexe, die sich als Dienstmädchen tarnt, Albträume bekämpft und die Emotionen anderer spüren kann, eine fesselnde Hauptfigur.

Mein kritischer Blick:

Bekannte Muster: Das Aufeinandertreffen zwischen dem unnahbaren, bildschönen Herrscher mit obsidianfarbenen Augen und dem vermeintlich „einfachen“ Mädchen bedient klassische Romantasy-Tropes.

Mein Fazit:
Ein packender und atmosphärisch dichter Romantasy-Auftakt, der trotz bekannter Genremuster durch sein hohes Tempo, das interessante Magiesystem und die unerwartete Brutalität sofort fesselt.