Fantasy

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ladytiga Avatar

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The Witch in the Dead of Night entführt von den ersten Seiten an in eine düstere, atmosphärische Welt voller Magie, Intrigen und verbotener Gefühle. Bereits der Einstieg macht neugierig und zieht einen mit seinem bildhaften Schreibstil direkt nach Valen. Finn ist eine sympathische Protagonistin, die trotz ihrer schwierigen Lebensumstände Stärke, Mut und eine angenehme Portion Schlagfertigkeit beweist. Ihre Entwicklung und das Geheimnis um ihre Hexenkräfte versprechen eine spannende Reise.

Besonders reizvoll klingt die Dynamik zwischen Finn und Prinz Enhart. Die Mischung aus gefährlicher Anziehung, politischen Machtspielen und einer drohenden Katastrophe verspricht genau die Art von Romantasy, die Spannung und Emotionen gekonnt miteinander verbindet. Auch die düstere Vampirwelt wirkt vielschichtig und hebt sich durch ihre eigenen Regeln und Geheimnisse angenehm von klassischen Fantasywelten ab.

Ein Detail, das ich besonders faszinierend finde, betrifft die Autorin selbst: Charlotte Buckley stammt aus den USA, machte jedoch in Deutschland Urlaub und ließ sich von der Landschaft Bayerns inspirieren. Sie erkannte in den Wäldern, Burgen und Bergen genau die Atmosphäre wieder, die sie sich für die Welt von Valen vorgestellt hatte. Dieses Zusammenspiel aus realen Eindrücken und Fantasie verleiht der Geschichte eine besondere Authentizität und macht neugierig darauf, die Schauplätze zwischen den Zeilen selbst zu entdecken.

Wer düstere Fantasy, starke Heldinnen, Vampire, Hexen und eine langsam aufkeimende Romance mit viel Spannung liebt, dürfte mit The Witch in the Dead of Night einen vielversprechenden Auftakt einer Trilogie finden.