Düster, magisch und voller gefährlicher Geheimnisse
Finn Erramun hütet ein Geheimnis, das sie das Leben kosten könnte. Sie ist eine der letzten Hexen im Königreich Valen, das von Vampiren beherrscht wird. Als König Mordric ihre Kräfte entdeckt, lässt er sie jedoch nicht töten. Stattdessen bietet er ihr einen Pakt an. Finn muss lernen, ihre Magie bis zur Sommersonnenwende zu kontrollieren. Ausgerechnet Mordrics Bruder Enhart soll sie dabei unterrichten.
Der Einstieg in die Geschichte ist spannend und macht sofort neugierig. Die Verbindung aus Hexen, Vampiren, einem königlichen Hof und einer rätselhaften Mordserie hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant ist die Frage, wem Finn überhaupt vertrauen kann. Hinter freundlichen Worten und großzügigen Angeboten scheinen sich immer weitere Geheimnisse zu verbergen.
Finn ist keine unbesiegbare Heldin, die von Anfang an alles beherrscht. Sie muss ihre Fähigkeiten erst kennenlernen und macht dabei Fehler. Manchmal handelt sie allerdings etwas naiv und trifft Entscheidungen, die für mich nicht immer nachvollziehbar waren. Trotzdem mochte ich ihre Entschlossenheit und fand es schön zu beobachten, wie sie nach und nach selbstbewusster wird.
Die Szenen zwischen Finn und Enhart gehören für mich zu den stärksten Teilen des Buches. Ihre gemeinsamen Trainingseinheiten sorgen für Reibung, Wortgefechte und eine langsam wachsende Nähe. Enhart wirkt zunächst kühl und abweisend, bekommt im Laufe der Geschichte aber immer mehr Tiefe. Die romantische Entwicklung mit König Mordric konnte mich dagegen weniger überzeugen, da sie recht schnell beginnt und mir die wirkliche Verbindung zwischen den beiden teilweise gefehlt hat.
Der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen. In der Mitte wird die Handlung durch das Training und die politischen Gespräche etwas langsamer. Dafür steigt die Spannung im letzten Teil deutlich an. Einige Entwicklungen lassen sich zwar früh erahnen, dennoch haben mich die Enthüllungen und die zunehmende Gefahr gut unterhalten.
Beim Worldbuilding hätte ich mir an manchen Stellen noch mehr Informationen über Valen, die Vampire und die Geschichte der Hexen gewünscht. Da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, bleiben außerdem viele Fragen offen. Das Ende macht jedoch neugierig und bietet eine vielversprechende Grundlage für die Fortsetzung.
Insgesamt ist „The Witch in the Dead of Night“ ein unterhaltsamer Romantasy-Auftakt mit dunkler Magie, Vampiren, Machtspielen und einer langsam entstehenden Anziehung. Die Geschichte nutzt einige bekannte Motive des Genres, setzt diese aber spannend um. Besonders Fans von geheimnisvollen Königshöfen, moralisch grauen Figuren und Slow-Burn-Romance dürften hier auf ihre Kosten kommen.
Der Einstieg in die Geschichte ist spannend und macht sofort neugierig. Die Verbindung aus Hexen, Vampiren, einem königlichen Hof und einer rätselhaften Mordserie hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant ist die Frage, wem Finn überhaupt vertrauen kann. Hinter freundlichen Worten und großzügigen Angeboten scheinen sich immer weitere Geheimnisse zu verbergen.
Finn ist keine unbesiegbare Heldin, die von Anfang an alles beherrscht. Sie muss ihre Fähigkeiten erst kennenlernen und macht dabei Fehler. Manchmal handelt sie allerdings etwas naiv und trifft Entscheidungen, die für mich nicht immer nachvollziehbar waren. Trotzdem mochte ich ihre Entschlossenheit und fand es schön zu beobachten, wie sie nach und nach selbstbewusster wird.
Die Szenen zwischen Finn und Enhart gehören für mich zu den stärksten Teilen des Buches. Ihre gemeinsamen Trainingseinheiten sorgen für Reibung, Wortgefechte und eine langsam wachsende Nähe. Enhart wirkt zunächst kühl und abweisend, bekommt im Laufe der Geschichte aber immer mehr Tiefe. Die romantische Entwicklung mit König Mordric konnte mich dagegen weniger überzeugen, da sie recht schnell beginnt und mir die wirkliche Verbindung zwischen den beiden teilweise gefehlt hat.
Der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen. In der Mitte wird die Handlung durch das Training und die politischen Gespräche etwas langsamer. Dafür steigt die Spannung im letzten Teil deutlich an. Einige Entwicklungen lassen sich zwar früh erahnen, dennoch haben mich die Enthüllungen und die zunehmende Gefahr gut unterhalten.
Beim Worldbuilding hätte ich mir an manchen Stellen noch mehr Informationen über Valen, die Vampire und die Geschichte der Hexen gewünscht. Da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, bleiben außerdem viele Fragen offen. Das Ende macht jedoch neugierig und bietet eine vielversprechende Grundlage für die Fortsetzung.
Insgesamt ist „The Witch in the Dead of Night“ ein unterhaltsamer Romantasy-Auftakt mit dunkler Magie, Vampiren, Machtspielen und einer langsam entstehenden Anziehung. Die Geschichte nutzt einige bekannte Motive des Genres, setzt diese aber spannend um. Besonders Fans von geheimnisvollen Königshöfen, moralisch grauen Figuren und Slow-Burn-Romance dürften hier auf ihre Kosten kommen.