Eine Hexe zwischen Vampiren

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sarah_liest_ Avatar

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Direkt als erstes möchte ich einmal mit der wunderschönen Buchgestaltung starten.
Dieses Cover hat es mir sehr angetan. Diese Buntglasfenster-Optik ist sehr gelungen und es ist optisch wirklich ein Hingucker.

Das Thema hat mich sehr angesprochen und ich bin voller Erwartung in das Buch gestartet.
Leider konnte es mich über lange Teile nicht überzeugen. Ich war sogar kurz davor, es zu unterbrechen. Warum habe ich dann aber 4 Sterne vergeben?
Der Grund ist, dass im letzten Drittel die Spannung enorm angezogen hat und mich richtig packen konnte. Ich bin daher froh, weitergelesen zu haben. Und ich werde Band 2, sobald er erscheint, auf jeden Fall auch lesen.

Der Schreibstil war in Ordnung. Es lies sich leicht lesen. Mir war aber vieles zu schnell abgehandelt und die Charaktere hätten noch tiefer ausgearbeitet werden können.
Finn, die Hauptprotagonistin mochte ich schon, aber Mordric, der Vampirkönig, war für mich irgendwie nicht so gut ausgearbeitet und ich konnte die sich entwickelnde Beziehung nicht so nachempfinden. Und ich hätte mir gewünscht, dass einige Nebencharaktere noch mehr Platz im Buch gefunden hätten. Finn betitelt zum Beispiel eine Vampirin als ihre Freundin, wo ich mich frage, wie ist diese Freundschaft entstanden? Es gibt nicht viele gemeinsame Szenen, wo man eine Entwicklung in der Freundschaft hätte beobachten können.

Dann, wie schon gesagt, passierten im letzten Drittel einige Dinge, die ich hier natürlich nicht nennen möchte, um nicht zu spoilern, die mich aber richtig fesseln konnten. Und plötzlich war dieses Gefühl da, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen, was ich mir schon viel früher gewünscht hätte.

Das Buch würde ich vor allem Fantasy-Einsteigern empfehlen, und Leser*innen, die ein wenig Geduld mitbringen mögen, bis die Handlung anzieht. Ich bin guter Dinge für die Folgebände, wenn das Tempo jetzt so fortgeführt wird.