Hexen und Vampire

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pelicant Avatar

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"The Witch in the Dead of Night" hat mir vom Klappentext sehr gut gefallen und konnte mit einem traumhaften Cover überzeugen.

Eine junge Hexe bekommt die einmalige Gelegenheit, zu lernen, ihre Fähigkeiten zu beherrschen und so vom Dienstmädchenstatus aufzusteigen zur Beraterin des Königs. Hierbei lernt sie den Bruder, Enhart kennen und es entwickelt sich zwischen der liebreizenden, aber auch mutigen Protagonistin und dem harten und zunächst unnahbaren und strengen Prinzen eine leidenschaftliche Liebe. Hierbei treffen wir auf die ein oder andere spicy Szene, die ich teilweise etwas arg üppig fand. Geschmackssache.

Die Handlung nimmt einen schönen, ausgewogenen Anteil des Buches ein und überlädt nicht mit einem Plottwist nach dem anderen, sondern punktet mit einer präzisen Beschreibung einzelner Szenen durch die Autorin. Anfangs noch recht ruhig, nimmt das Abenteuer ab der Hälfte dann auch etwas Fahrt auf, überlädt die Leserinnen aber nicht.

Die Autorin bedient sich mehrerer bekannter Stilmittel und bekannter Merkmale, die wir bereits aus ähnlichen Werken anderer Autorinnen kennen. Das war etwas schade und hat dadurch keine wirkliche Einzigartigkeit des Buches geschaffen.

Dass das Buch mega schön gestaltet ist, muss ich wohl keinem sagen. Ein richtiges Schmuckstück! Beim Farbschnitt wurde dann auf etwas mehr Zurückhaltung gesetzt, was in der Kombination mit dem bunten Cover gut ist.

Wer neu in dem Genre unterwegs ist, findet hier aber durchaus eine richtig tolle Geschichte um Finn, Enhart und den König Mordric. Gespannt warte ich nun auf Band 2, denn es lohnt sich insgesamt, weiterzulesen.