Hexenblut

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wal.li Avatar

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Die junge Finn ist als Zimmermädchen im Schloß des Königreichs Valen beschäftigt. Die Vampire und die Menschen haben es geschafft zu kooperieren. Ob es noch Hexen gibt ist fraglich. Finn verrät nicht, dass sie Magie wirken kann. Allerdings wird sie von König Mordric entdeckt. Er macht ihr das Angebot, dass sie in den königlichen Rat aufgenommen wird, wenn sie es bis zur Sommersonnenwende schafft, ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Verlockend, vom unbedeutenden Zimmermädchen in den königlichen Rat. Der König stellt ihr einen Lehrer an die Seite: Den Bruder des Königs Prinz Ernhart, ein arroganter Schönling. Eiskalt im wahrsten Sinne des Wortes.

Dieser Roman ist der erste Band einer Trilogie. Wie so oft im Leben fängt es ganz harmlos an. Ein kleiner Dienst, der für Finn fast in einer Katastrophe endet. Und aus der BeinaheKatastrophe wird das Angebot. Nur können sich Finn und ihrer Lehrmeister nicht leiden. Ihm ist seine Zeit eigentlich zu schade und wer lässt sich schon gerne so herablassend behandeln. Angenehmer ist es, die Zeit mit dem König zu verbringen. Doch die Zeit ist knapp und Finn stürzt sich in die Übungen. Als bekannt wird, dass im nahegelegenen Ort mehrere junge Frauen verschwunden sind, will Finn herausfinden, was geschehen ist.

Ein erster Band einer Reihe, der gefällt. Menschen, Vampire, Hexen und andere fremdartige und nicht immer gutartige Wesen tummeln sich hier. Das Zimmermädchen, welches aus der Masse herausragt, wird vom König in eine neue Position gehoben. Da werden Hoffnungen und Phantasien geweckt. Und wenn man nach und nach dahinter kommt, dass hier noch ganz andere Intrigen gesponnen werden, dann wird es noch richtig spannend. Zum Schluss hin gibt es ein paar Überraschungen, die das Konstrukt, das man durch eigene Vermutungen zusammengefügt hat, wird nochmal ordentlich durcheinander gewirbelt. Die Spur Richtung Band zwei ist vielversprechend. Dieses Romandebüt vermag wirklich zu gefallen und gut zu unterhalten.

Die Umschlaggestaltung des Buches erscheint sogar beim eBook als so liebevoll und detailliert, dass es sich sicher lohnt, auch das Printexemplar mal in Augenschein zu nehmen.