Leider zu langatmig
„The Witch in the Dead of Night“ klang für mich nach einer Mischung, die genau meinen Geschmack treffen könnte: Hexen, Vampire, eine magische Welt, ein Königshof, verschwundene Mädchen/Murder Mystery und dazu eine mögliche Romance. Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte.
Gerade zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Es wurden relativ viele Namen und Figuren eingeführt, sodass ich mir zwischendurch ein Personenverzeichnis gewünscht hätte. Auch mit der Protagonistin Finn konnte ich leider nicht richtig mitfühlen. Ihre Emotionen blieben für mich oft zu sehr an der Oberfläche, wodurch sie mir insgesamt etwas entfernt vorkam.
Dabei ist Finns Ausgangssituation durchaus interessant, denn sie ist eine der letzten Hexen im Königreich Valen und lebt unerkannt am Hof des Vampirkönigs, denn Hexen werden im Land geächtet. Als der König ihre magischen Fähigkeiten entdeckt, bietet er ihr überraschenderweise einen Sitz in seinem Rat an. Dafür muss sie zunächst bei seinem mürrischen Bruder, dem Prinzen, eine Ausbildung absolvieren. Gleichzeitig verschwinden immer wieder junge Mädchen aus dem Ort. Spätestens als Finn selbst eines Nachts überfallen wird und nur knapp entkommt, möchte sie herausfinden, was dahintersteckt.
Die Magie fand ich tatsächlich interessant gestaltet, und auch das Worldbuilding hatte für mich einige gute Ansätze. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht, gleichzeitig wirkten Ausbildung und eine Reise, die Finn antrat, in vielen Szenen redundant und ausufernd. Auch Finns Vertrauen in den König ging mir viel zu schnell. Angesichts ihrer Situation und dessen, was sie über Hexen und die Machtverhältnisse am Hof weiß, hätte ich hier deutlich mehr Misstrauen erwartet!
Ferner konnte mich die Romance leider nicht überzeugen. Den ersten Kuss zwischen Finn und dem Mann, der für mich ganz klar nicht der Love Interest war, den ich von Anfang an erwartet hatte, habe ich überhaupt nicht gefühlt. Die Anziehung zwischen den beiden war für mich kaum spürbar, gleichzeitig ging die Entwicklung der beiden körperlich echt rasant (zumindest für meinen Geschmack). Ich konnte einfach nicht connecten. Auch der Charakter, den ich von Beginn an als eigentlichen Soulmate für Finn gesehen hatte, blieb für mich leider blass. Dadurch hat mich die romantische Handlung insgesamt eher kaltgelassen.
Sehr schade fand ich außerdem, dass Niamh, Finns beste Freundin, so wenig Raum bekommen hat. Sie war mir sympathisch und hätte für mich gerne deutlich häufiger vorkommen dürfen. Dafür hätten gerne 100 Seiten der Ausbildung und Reise der Protagonistin gekürzt werden dürfen.
Was die Murder-Mystery-Handlung betrifft, hatte ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Immer wieder verschwanden junge Mädchen, und Finn versuchte herauszufinden, was dahintersteckt. Allerdings gab es in Anbetracht der 500 Seiten nur wenige wirkliche Entwicklungen in diesem Handlungsstrang, und vieles wurde für meinen Geschmack zu einfach aufgelöst. Einige Dinge waren zudem vorhersehbar. Es gab zwar ein paar spannende Wendungen, aber oft wurden diese meiner Meinung nach nicht ausreichend ausgearbeitet.
Zwischendurch gab es durchaus einzelne Szenen, die mich richtig gepackt haben, teilweise waren sie sogar ziemlich actionreich wie z.B. ein missglückter Vampirbiss. Die Geschichte konnte dieses Spannungslevel jedoch nicht halten. Insgesamt empfand ich das Buch daher als ziemlich langatmig. Ich musste mich mehrmals dazu zwingen, es überhaupt wieder in die Hand zu nehmen, weil es mich einfach nicht genug gefesselt hat. Zwischendurch war ich sogar unsicher, ob ich es überhaupt beenden möchte. Dann kam wieder eine spannende Szene, die mich kurz zurück ins Geschehen gezogen hat, insgesamt war es für mich aber leider zu wenig.
Fazit: „The Witch in the Dead of Night“ hatte für mich einige interessante Ideen und eine durchaus spannende magische Grundlage. Besonders die Magie, einzelne actionreiche Szenen und einige Wendungen konnten mich kurzzeitig überzeugen. Gleichzeitig blieben für mich aber sowohl die Charaktere als auch die Romance und die Murder-Mystery-Handlung hinter meinen Erwartungen zurück. Vor allem zu Finn konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen, und das eher gemächliche Erzähltempo hat es mir zusätzlich schwer gemacht, in der Geschichte zu bleiben. Sehr schade!
Gerade zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Es wurden relativ viele Namen und Figuren eingeführt, sodass ich mir zwischendurch ein Personenverzeichnis gewünscht hätte. Auch mit der Protagonistin Finn konnte ich leider nicht richtig mitfühlen. Ihre Emotionen blieben für mich oft zu sehr an der Oberfläche, wodurch sie mir insgesamt etwas entfernt vorkam.
Dabei ist Finns Ausgangssituation durchaus interessant, denn sie ist eine der letzten Hexen im Königreich Valen und lebt unerkannt am Hof des Vampirkönigs, denn Hexen werden im Land geächtet. Als der König ihre magischen Fähigkeiten entdeckt, bietet er ihr überraschenderweise einen Sitz in seinem Rat an. Dafür muss sie zunächst bei seinem mürrischen Bruder, dem Prinzen, eine Ausbildung absolvieren. Gleichzeitig verschwinden immer wieder junge Mädchen aus dem Ort. Spätestens als Finn selbst eines Nachts überfallen wird und nur knapp entkommt, möchte sie herausfinden, was dahintersteckt.
Die Magie fand ich tatsächlich interessant gestaltet, und auch das Worldbuilding hatte für mich einige gute Ansätze. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht, gleichzeitig wirkten Ausbildung und eine Reise, die Finn antrat, in vielen Szenen redundant und ausufernd. Auch Finns Vertrauen in den König ging mir viel zu schnell. Angesichts ihrer Situation und dessen, was sie über Hexen und die Machtverhältnisse am Hof weiß, hätte ich hier deutlich mehr Misstrauen erwartet!
Ferner konnte mich die Romance leider nicht überzeugen. Den ersten Kuss zwischen Finn und dem Mann, der für mich ganz klar nicht der Love Interest war, den ich von Anfang an erwartet hatte, habe ich überhaupt nicht gefühlt. Die Anziehung zwischen den beiden war für mich kaum spürbar, gleichzeitig ging die Entwicklung der beiden körperlich echt rasant (zumindest für meinen Geschmack). Ich konnte einfach nicht connecten. Auch der Charakter, den ich von Beginn an als eigentlichen Soulmate für Finn gesehen hatte, blieb für mich leider blass. Dadurch hat mich die romantische Handlung insgesamt eher kaltgelassen.
Sehr schade fand ich außerdem, dass Niamh, Finns beste Freundin, so wenig Raum bekommen hat. Sie war mir sympathisch und hätte für mich gerne deutlich häufiger vorkommen dürfen. Dafür hätten gerne 100 Seiten der Ausbildung und Reise der Protagonistin gekürzt werden dürfen.
Was die Murder-Mystery-Handlung betrifft, hatte ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Immer wieder verschwanden junge Mädchen, und Finn versuchte herauszufinden, was dahintersteckt. Allerdings gab es in Anbetracht der 500 Seiten nur wenige wirkliche Entwicklungen in diesem Handlungsstrang, und vieles wurde für meinen Geschmack zu einfach aufgelöst. Einige Dinge waren zudem vorhersehbar. Es gab zwar ein paar spannende Wendungen, aber oft wurden diese meiner Meinung nach nicht ausreichend ausgearbeitet.
Zwischendurch gab es durchaus einzelne Szenen, die mich richtig gepackt haben, teilweise waren sie sogar ziemlich actionreich wie z.B. ein missglückter Vampirbiss. Die Geschichte konnte dieses Spannungslevel jedoch nicht halten. Insgesamt empfand ich das Buch daher als ziemlich langatmig. Ich musste mich mehrmals dazu zwingen, es überhaupt wieder in die Hand zu nehmen, weil es mich einfach nicht genug gefesselt hat. Zwischendurch war ich sogar unsicher, ob ich es überhaupt beenden möchte. Dann kam wieder eine spannende Szene, die mich kurz zurück ins Geschehen gezogen hat, insgesamt war es für mich aber leider zu wenig.
Fazit: „The Witch in the Dead of Night“ hatte für mich einige interessante Ideen und eine durchaus spannende magische Grundlage. Besonders die Magie, einzelne actionreiche Szenen und einige Wendungen konnten mich kurzzeitig überzeugen. Gleichzeitig blieben für mich aber sowohl die Charaktere als auch die Romance und die Murder-Mystery-Handlung hinter meinen Erwartungen zurück. Vor allem zu Finn konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen, und das eher gemächliche Erzähltempo hat es mir zusätzlich schwer gemacht, in der Geschichte zu bleiben. Sehr schade!