Schöne Jugend-Fantasy

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svettusch Avatar

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"The Witch in the Dead of Night" ist eines der seltenen Bücher, die mich zunächst fesseln, im Mittelteil abflauen und mich zum Ende hin dann doch wieder mitreißen können. Es vereint auf jeden Fall viele typische Fantasy-Elemente und insbesondere Hauptprotagonistin Finn wirkt in ihren Entscheidungen mitunter recht jung.

Der Schreibstil ist stets flüssig und lässt sich gut lesen. Manche Szenen ziehen sich etwas, insbesondere der mittlere Teil ist gefüllt mit sich wiederholenden Szenen rundum Finns Ausbildung, die man für meinen Geschmack hätte kürzen können. Handlungstechnisch gibt es hier eine typische Auserwählte (Finn als eine der letzten Hexen mit einer unfassbaren Macht), die ihre Kräfte erst kennenlernen muss. Sie steht zwischen zwei Männern, dem Vampirkönig Mordric und seinem Bruder, Enhart, welcher sie ausbildet. Recht schnell wird klar, für wen ihr Herz schlägt.

Außerdem gibt es einen Fall, da ein Mörder unschuldige Frauen tötet und während des Buches versuchen die Beteiligten herauszufinden, wer der Mörder sein könnte.

Es gibt ein paar Überraschungsmomente, aber so ganz konnte mich das Buch nie vollkommen mitreißen, obwohl es gleichzeitig vieles hat, was einen guten Fantasyroman ausmacht. Mir kamen insbesondere die Handlungen von Finn manchmal zu jung vor, weshalb ich es auch eher einem jüngeren Publikum empfehlen würde.