Zwischen Hexenmagie, Vampiren und dunklen Geheimnissen

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
bookish.veee Avatar

Von

The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley hat mich schon mit der Leseprobe neugierig gemacht. Besonders die Mischung aus Hexen, Vampiren, Magie und einem königlichen Hof gefällt mir sehr gut. Die Welt von Valen wirkt düster und geheimnisvoll, gleichzeitig bekommt man durch Finns Alltag als Zimmermädchen einen interessanten Einblick in das Leben im Schloss.

Finn war mir direkt sympathisch. Sie versucht, möglichst unauffällig zu bleiben und ihre magischen Fähigkeiten geheim zu halten, nutzt diese aber heimlich, um sich ihre Arbeit zu erleichtern. Dass ausgerechnet König Mordric sie dabei in der Bibliothek erwischt, sorgt früh für Spannung. Auch Mordric finde ich interessant, weil man nach der ersten Begegnung noch überhaupt nicht einschätzen kann, welche Rolle er für Finn spielen wird.

Mir gefällt außerdem, dass die Geschichte nicht nur auf die romantische Entwicklung setzt. Mit dem verschwundenen Mädchen, der zunehmenden Angst in der Stadt und Finns merkwürdigen Albträumen werden früh mehrere Geheimnisse angedeutet. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass hinter der scheinbar friedlichen Welt von Valen deutlich mehr steckt.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass ich mir besonders das Schloss und die Straßen Valnars gut vorstellen konnte. Gleichzeitig werden die Fantasy-Elemente verständlich eingeführt, ohne dass man direkt mit zu vielen Informationen überfordert wird.

Insgesamt ist die Leseprobe für mich ein vielversprechender Auftakt. Vor allem Finns Magie, die düstere Atmosphäre und die Begegnung mit König Mordric machen mich neugierig darauf, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Ich würde auf jeden Fall weiterlesen.