Zwischen Nähe und ;Misstrauen
Mein erster Leseeindruck ist vor allem angespannt und emotional aufgeladen. Die Geschichte beginnt mit einer Freundschaft, die sehr eng wirkt, fast vertraut und selbstverständlich – und genau das macht das Verschwinden von Joy so verstörend. Die Frage, ob Benny Opfer der Umstände ist oder mehr weiß, als er zugibt, schwebt von Anfang an über allem. Besonders spannend finde ich den Kniff mit den Memoiren: Dass Joy selbst noch einmal „zu Wort kommt“, obwohl sie verschwunden ist, lässt vermuten, dass sich die Wahrheit nur Stück für Stück zeigt.
Ich erwarte keinen reinen Actionthriller, sondern eher eine Geschichte, die von Beziehungen lebt und davon, wie brüchig Vertrauen sein kann. Freundschaft, Liebe, Abhängigkeit und Schuld scheinen hier eng miteinander verwoben zu sein. Das Buch wirkt auf mich wie eines, bei dem man ständig überlegt, wem man glauben kann – und bei dem man wahrscheinlich bis zur letzten Seite nicht sicher ist, auf wessen Seite man eigentlich stehen sollte.
Ich erwarte keinen reinen Actionthriller, sondern eher eine Geschichte, die von Beziehungen lebt und davon, wie brüchig Vertrauen sein kann. Freundschaft, Liebe, Abhängigkeit und Schuld scheinen hier eng miteinander verwoben zu sein. Das Buch wirkt auf mich wie eines, bei dem man ständig überlegt, wem man glauben kann – und bei dem man wahrscheinlich bis zur letzten Seite nicht sicher ist, auf wessen Seite man eigentlich stehen sollte.