Eins der spannenden Sachbücher

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kobina Avatar

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Ich gebe zu, dass ich nur sehr selten zu Fachbüchern greife, die nicht unmittelbar mit meinem Studium verbunden sind. Grund dafür ist sicherlich auch, dass die meisten furchtbar einschläfernd geschrieben sind, selbst wenn ihre Themen an sich vielversprechend klangen.
So verhält es sich mit "To Die For" hingegen absolut nicht! Bereits das Cover sprach mich an und da ich ein stetes Interesse gegenüber Pilzen jeglicher Art hege, war die Lektüre ein NoBrainer.

Wem bereits die äußerliche Aufmachung gefiel, wird sich freuen zu hören, dass diese sich auch zwischen den Buchdeckeln fortsetzt. Jedem Pilz sind acht bis zehn Seiten gewidmet, die bereits ästhetisch sehr ansprechend sein.
Inhaltlich werden wir jeweils zunächst durch Abbildungen des jeweiligen Pilzes geführt, sowie QuickFacts (zB Die Art der Sporen oder das natürliche Besiedlungsgebiet) und die Namensherkunft bzw. -bedeutung.
Danach geht das Buch dazu über, historische Anekdoten zu dem aktuellen Pilz aufzuführen. Dabei kann es um seine Entdeckung gehen oder auch nur um kuriose Erlebnisse mit ihm. Manchmal sind sie lustig, manchmal sehr interessant - langweilig allerdings nie.

Diese ausbalancierte Mischung verschiedener Informationen sorgt dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt, ohne dem Thema dabei überdrüssig zu werden. Zugleich ist es aber auch immer möglich, einfach nur ein paar Minuten mit dem Buch zu verbringen, indem man nur das nächste Kapitel liest.

Somit geht von mir eine klare Empfehlung raus an alle, die sich auch nur peripher für die Pilzwelt interessieren. Und ich könnte mir vorstellen, dass es sogar für Leute unterhaltsam sein könnte, die dem Thema an sich indifferent gegenüber stehen.

Wenn nur alle Sachbücher so wären...