Toxisch aber genial
Dieses handlichen Sachbuch aus dem KOSMOS Verlag hat mir Lebewesen näher gebracht um die ich beim Sammeln lieber einen großen Bogen mache. Diese„Leckerbissen“ verursachen, wenn man Glück hat, nur Bauchweh. Schlimmstenfalls war es die letzte Mahlzeit. 17 Kapitel des Buches sind jeweils einem Giftpilz bzw. vermeintlichen Giftpilz gewidmet. Beginnend mit farbigen Bildern und einem kurzen Steckbrief ähnlich wie in alten Lehrbüchern werden dann Mordfälle, Verwechslungen oder auch tragisches Pech, wenn z.B. der Pilz anfängt im Mensch zu wachsen, sehr spannend und knapp erzählt. Interessant sind die Blicke über den Tellerrand (was bei uns giftig ist, wird in anderen Regionen verspeist) und auch der historische Kontext insbesondere die Zitate aus alten Pilz- bzw. Kochbüchern. Im letzten Kapitel mit der schönen Überschrift „Horrible Mentions“ werden nochmal viele Pilze vorgestellt, über die sich keine ausführliche Geschichte erzählen lässt, die aber trotzdem unglaublich faszinierend sind. Man kann mit Pilzen sogar schreiben und das machten schon die Römer.
Mir hat ganz besonders der Schreibstil gefallen. Durch die lockere und knappe Darstellung der unterschiedlichen Pilze, deren Toxine und Wirkweisen anhand realer Ereignisse (so unglücklich sie für den Betroffenen waren), wurde Wissenschaft lebendig. Es war ein bisschen wie „True Crime“. Die Aufmachung der einzelnen Kapitel mit gezeichneten Bildern und den Überschriften im Retro-Stil inklusive den Verbindungen zur Geschichte und zu anderen Ländern ist so spannend, dass ich dieses Sachbuch an einem Wochenende gelesen habe. Es ist einfach unglaublich gut geschrieben. Und die Aufmachung mit dem schwarzen Einband und dem Buchschnitt finde ich genial. Man kann dieses Buch auch super an Naturliebhaber und auch Krimifans verschenken. Die Optik ist spitze und der Inhalt ist vielleicht morbid, aber grandios geschrieben.
Mir hat ganz besonders der Schreibstil gefallen. Durch die lockere und knappe Darstellung der unterschiedlichen Pilze, deren Toxine und Wirkweisen anhand realer Ereignisse (so unglücklich sie für den Betroffenen waren), wurde Wissenschaft lebendig. Es war ein bisschen wie „True Crime“. Die Aufmachung der einzelnen Kapitel mit gezeichneten Bildern und den Überschriften im Retro-Stil inklusive den Verbindungen zur Geschichte und zu anderen Ländern ist so spannend, dass ich dieses Sachbuch an einem Wochenende gelesen habe. Es ist einfach unglaublich gut geschrieben. Und die Aufmachung mit dem schwarzen Einband und dem Buchschnitt finde ich genial. Man kann dieses Buch auch super an Naturliebhaber und auch Krimifans verschenken. Die Optik ist spitze und der Inhalt ist vielleicht morbid, aber grandios geschrieben.