Finnische Kleinstadtidylle ?
Die finnische Kommissarin Leena Victor schwebt auf Wolke sieben. Es liegt ein langes Wochenende mit ihrem Freund, dem Nationaleishockeyspieler Samuel Pekkanen, vor ihr. Doch es sollte alles anders kommen. Die 22 jährige Studentin Lina Saarinen wurde von einem Spaziergänger tot auf einem Waldweg gefunden. Sie wurde mit einem Auto mehrfach brutal überfahren. Lina war gerade in den Semesterferien zu Hause und jobbte bei ihrem Vater und ihrer Stiefmutter in dessen Hotel. Den Abend hat sie mit ihren Freunden auf einem Boot verbracht. In den frühen Morgenstunden trennten sie sich und sie machte sich mit ihrem Moped auf den Nachhauseweg. Lena und ihr Kollege Sebastian machten sich von Helsinki auf in das kleine Städtchen Porvoo. Die Ermittlungen erweisen sich schwieriger als gedacht, denn hier scheint jeder ein Geheimnis zu haben und versucht den Befragungen aus dem Weg zu gehen. Als dann noch ein weiteres Mädchen spurlos verschwindet und ein weiterer Toter aufgefunden wird überschlagen sich die Ereignisse.
Bei skandinavischen Krimis kann ich eigentlich nur selten nein sagen. Auch bei Tod in heller Sommernacht wurde ich nicht enttäuscht. Schon von der ersten Seite an nimmt das Buch richtig an Fahrt auf und die Spannung steigert sich stetig. Die Handlung ist gut aufgebaut und bis zum Schluss logisch. Der Leser hat keine Chance hinter das Motiv des Täters zu kommen und wird erst ganz am Ende erlöst. Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten werden, mit all ihren großen und kleinen privaten Problemen, bildlich dargestellt. Mir war die Autorin Lisa Sarah Brandstäter völlig unbekannt, aber dies wird für mich nicht das letzte Buch von ihr sein. Das Cover zeigt einen idyllischen Sommerabend, doch der Schein trügt gewaltig. Ein absolut lesenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Bei skandinavischen Krimis kann ich eigentlich nur selten nein sagen. Auch bei Tod in heller Sommernacht wurde ich nicht enttäuscht. Schon von der ersten Seite an nimmt das Buch richtig an Fahrt auf und die Spannung steigert sich stetig. Die Handlung ist gut aufgebaut und bis zum Schluss logisch. Der Leser hat keine Chance hinter das Motiv des Täters zu kommen und wird erst ganz am Ende erlöst. Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten werden, mit all ihren großen und kleinen privaten Problemen, bildlich dargestellt. Mir war die Autorin Lisa Sarah Brandstäter völlig unbekannt, aber dies wird für mich nicht das letzte Buch von ihr sein. Das Cover zeigt einen idyllischen Sommerabend, doch der Schein trügt gewaltig. Ein absolut lesenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehle.