Frauenpower
Mel, eine 24-jährige Privatdetektivin, wird von einer Familie aus ihrer Umgebung beauftragt, ihre vor Jahren verschwundene Tochter aufzuspüren und nach Hause zu bringen. Mel steht dieser Aufgabe zwiegespalten gegenüber, denn sie kannte und liebte Chloe nicht nur, sondern hat als Teenager auch gemeinsam mit ihr einen Mord begangen. Angespornt von ihrem eigenen Wunsch, das Verschwinden von Chloe aufzuklären und nach all den Jahren Antworten zu bekommen, begibt sie sich dann doch auf die Suche und bringt sich damit in große Gefahr.
Dies war mein zweites Buch von Tess Sharpe. Nach ihrem YA-Thriller „The Girls I‘ve Been“ war ich sehr gespannt, wie mir ihre erwachsenen Protagonistinnen und die Geschichte insgesamt gefallen würden. Besonders gut gefallen hat mir, dass es in dem Buch so viele starke Frauen gibt, nicht nur Mel und Chloe, sondern auch unter den Nebenfiguren. Absolute Frauenpower, teilweise auch queer, davon brauchen wir noch viel mehr. Gerade die bisexuelle Repräsentation bedeutet mir als selbst bisexuelle Frau sehr viel, weil sie in Büchern und anderen Medien immer noch viel zu selten vorkommt.
Für meinen Geschmack hätte die Autorin auch gerne einen noch größeren Fokus auf die Beziehung von Mel und Chloe legen dürfen, insgesamt fand ich die Mischung aus Thriller und Romance aber sehr gelungen. Und der unterschwellige Humor war auch genau mein Ding.
Ebenfalls richtig gut gelungen fand ich die Atmosphäre, sowohl was die Spannung angeht als auch die bildhaften Beschreibungen der Natur und die Small-Town-Vibes. Ich bin immer auf der Suche nach Büchern mit „moody and rainy Pacific Northwest vibes“, und das hier kam dem sehr nah.
Trotzdem nur 4/5 Sternen hat das Buch von mir vor allem deswegen bekommen, weil ich mit dem Erzählstil nicht ganz warm geworden bin. Nach den sehr actionreichen und fesselnden ersten beiden Kapiteln setzt sich die Geschichte wie ein Puzzle zusammen, leider aus ziemlich durcheinandergeratenen Puzzleteilen. Man springt förmlich vor und zurück, hin und her und von POV zu POV, was mich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen hat.
Und auch wenn ich es sehr passend fand und es sogar ein bisschen genossen habe, dass die männlichen Protagonisten durchweg sehr schlecht wegkommen, waren mir manche Szenen dann doch einen Ticken zu cheesy.
Ich kann das Buch auf jeden Fall absolut empfehlen, vor allem wenn man auf unterhaltsame, fast-paced Thriller und badass Protagonistinnen steht.
Dies war mein zweites Buch von Tess Sharpe. Nach ihrem YA-Thriller „The Girls I‘ve Been“ war ich sehr gespannt, wie mir ihre erwachsenen Protagonistinnen und die Geschichte insgesamt gefallen würden. Besonders gut gefallen hat mir, dass es in dem Buch so viele starke Frauen gibt, nicht nur Mel und Chloe, sondern auch unter den Nebenfiguren. Absolute Frauenpower, teilweise auch queer, davon brauchen wir noch viel mehr. Gerade die bisexuelle Repräsentation bedeutet mir als selbst bisexuelle Frau sehr viel, weil sie in Büchern und anderen Medien immer noch viel zu selten vorkommt.
Für meinen Geschmack hätte die Autorin auch gerne einen noch größeren Fokus auf die Beziehung von Mel und Chloe legen dürfen, insgesamt fand ich die Mischung aus Thriller und Romance aber sehr gelungen. Und der unterschwellige Humor war auch genau mein Ding.
Ebenfalls richtig gut gelungen fand ich die Atmosphäre, sowohl was die Spannung angeht als auch die bildhaften Beschreibungen der Natur und die Small-Town-Vibes. Ich bin immer auf der Suche nach Büchern mit „moody and rainy Pacific Northwest vibes“, und das hier kam dem sehr nah.
Trotzdem nur 4/5 Sternen hat das Buch von mir vor allem deswegen bekommen, weil ich mit dem Erzählstil nicht ganz warm geworden bin. Nach den sehr actionreichen und fesselnden ersten beiden Kapiteln setzt sich die Geschichte wie ein Puzzle zusammen, leider aus ziemlich durcheinandergeratenen Puzzleteilen. Man springt förmlich vor und zurück, hin und her und von POV zu POV, was mich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen hat.
Und auch wenn ich es sehr passend fand und es sogar ein bisschen genossen habe, dass die männlichen Protagonisten durchweg sehr schlecht wegkommen, waren mir manche Szenen dann doch einen Ticken zu cheesy.
Ich kann das Buch auf jeden Fall absolut empfehlen, vor allem wenn man auf unterhaltsame, fast-paced Thriller und badass Protagonistinnen steht.