Von einem, der ausflog, um seine Wurzeln zu finden.
Die Aufmachung des Kinderbuchs erinnert mich an den Computeranimationsfilm „Ratatouille“ von Disney Pixar. Der Trubel im Keller von Haus Nummer 12 und die Präsenz der Rattenfamilie als „heimliche“ Untermieter von Sven strahlen eine gemütliche Betriebsamkeit aus. Die Ratten werden in all ihren Charaktereigenschaften frech, fleißig und fürsorglich dargestellt, wie in einer ganz normalen Menschenfamilie. Bis ihnen das Taubenküken Tom buchstäblich direkt vor die Nagernase flattert und ihre Familie um ein Mitglied erweitert wird. Lotte, die flügellose „Schwester“, übernimmt die engste Bezugsperson und versucht, Toms aufkeimende Zweifel an seinem Dasein als Rattenkind geschickt zu zerstreuen.
Die Gestaltung der Bildseiten ist nicht wie sonst üblich knallig bunt und grell. Vielmehr scheint ein großstadttypischer Grauschleier über allem zu liegen, der den aufsteigenden Staub an einem Sommertag beinahe greifbar macht. Erst als der tollpatschige Tom mit treuen Kulleraugen und unsicheren Hüpfschritten die Außenwelt erkundet und recht schnell seine eigentliche gefiederte Herkunft erkennt, wird die Welt um ihn herum in strahlenden Blautönen dargestellt – als Sinnbild für das Vertrauen in das eigene Bauchgefühl.
Bei den „Ratten der Lüfte“ ist Aufklärungsarbeit durchaus angebracht, und ich finde, dass Hannah Schenk und Anne Hofmann einen wichtigen Beitrag dazu geleistet haben. Wie oft sieht man Kinder in den Einkaufspassagen mit aufblitzender Freude in den Augen die ängstlichen und hungrigen Tauben davonjagen, während die Eltern das Treiben teils desinteressiert, teils amüsiert beobachten. Tom Tauber gibt den Leiden der Großstadttauben ein Gesicht, und man kann nur hoffen, dass sich langfristig ein Umdenken im Umgang mit diesen klugen Tieren in den Köpfen der Menschen einstellt.
25 € für ein Kinderbuch sind kein Schnäppchen, aber mit dem Kauf eines Buches aus dem CalmeMara Verlag tut man zusätzlich noch etwas Gutes. Denn pro verkauftem Exemplar werden Tierschutzprojekte, wie in diesem Fall das Taubenschutz-Projekt des Deutschen Tierschutzbundes, unterstützt. Wichtig ist auch die Verwendung von Öko-Druckfarben auf Pflanzenölbasis, veganem Leinen und Papier aus FSC-zertifizierten Wäldern. Dadurch ist die Lektüre eine umwelt- und ressourcenschonende Alternative zu anderen Printprodukten.
Die Gestaltung der Bildseiten ist nicht wie sonst üblich knallig bunt und grell. Vielmehr scheint ein großstadttypischer Grauschleier über allem zu liegen, der den aufsteigenden Staub an einem Sommertag beinahe greifbar macht. Erst als der tollpatschige Tom mit treuen Kulleraugen und unsicheren Hüpfschritten die Außenwelt erkundet und recht schnell seine eigentliche gefiederte Herkunft erkennt, wird die Welt um ihn herum in strahlenden Blautönen dargestellt – als Sinnbild für das Vertrauen in das eigene Bauchgefühl.
Bei den „Ratten der Lüfte“ ist Aufklärungsarbeit durchaus angebracht, und ich finde, dass Hannah Schenk und Anne Hofmann einen wichtigen Beitrag dazu geleistet haben. Wie oft sieht man Kinder in den Einkaufspassagen mit aufblitzender Freude in den Augen die ängstlichen und hungrigen Tauben davonjagen, während die Eltern das Treiben teils desinteressiert, teils amüsiert beobachten. Tom Tauber gibt den Leiden der Großstadttauben ein Gesicht, und man kann nur hoffen, dass sich langfristig ein Umdenken im Umgang mit diesen klugen Tieren in den Köpfen der Menschen einstellt.
25 € für ein Kinderbuch sind kein Schnäppchen, aber mit dem Kauf eines Buches aus dem CalmeMara Verlag tut man zusätzlich noch etwas Gutes. Denn pro verkauftem Exemplar werden Tierschutzprojekte, wie in diesem Fall das Taubenschutz-Projekt des Deutschen Tierschutzbundes, unterstützt. Wichtig ist auch die Verwendung von Öko-Druckfarben auf Pflanzenölbasis, veganem Leinen und Papier aus FSC-zertifizierten Wäldern. Dadurch ist die Lektüre eine umwelt- und ressourcenschonende Alternative zu anderen Printprodukten.