Drei Sonnen, ein dunkler Himmel

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suriamara Avatar

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Das Cover hat mich sofort angesprochen. Die Farbkombo aus Schwarz, Blau und dem leuchtenden Rot wirkt düster und gleichzeitig geheimnisvoll und passt für mich sehr gut zu dem Eindruck, den der Klappentext vermittelt. Auch der Titel bleibt direkt im Kopf hängen.

Die Leseprobe selbst hat mich dann ziemlich schnell neugierig gemacht. Besonders gefallen hat mir, dass Vordell nicht einfach wie eine typische Fantasywelt wirkt. Die gläsernen Sonnenblüten, technischen Module und mechanischen Gefährten stehen einer Welt gegenüber, in der plötzlich magische und völlig fremdartige Wesen auftauchen. Mich würde wirklich interessieren, wie diese beiden Seiten miteinander zusammenhängen.

Soraya mochte ich schon in ihrer Kindheit. Sie wirkt neugierig, eigenwillig und impulsiv, hat aber gleichzeitig ein starkes Gefühl dafür, was richtig und falsch ist. Besonders ihre Begegnung mit dem Jungen der feindlichen Seite ist mir im Gedächtnis geblieben. Sie hätte schießen sollen, entscheidet sich aber dagegen, weil er ihr in diesem Moment nicht wie ein Feind vorkommt. Seit dieser Begegnung frage ich mich, was zwischen den beiden wohl noch passieren wird.

Auch der Zeitsprung hat mein Interesse geweckt. Fünfzehn Jahre später ist aus dem Mädchen eine Soldatin geworden, die selbst Verantwortung übernimmt und mitten im Krieg steht. Ich möchte unbedingt erfahren, was in diesen fünfzehn Jahren passiert ist und wie sehr die Ereignisse ihrer Kindheit sie geprägt haben.

Der Schreibstil lässt sich für mich angenehm lesen, gleichzeitig baut die Geschichte schon früh eine bedrückende Spannung auf. Besonders gegen Ende der Leseprobe hatte ich das Gefühl, dass man gerade erst einen kleinen Teil dieser Welt kennengelernt hat und hinter dem Krieg noch sehr viel Größeres steckt.

Ich erwarte deshalb eine spannende Fantasygeschichte mit viel Worldbuilding, einer starken Entwicklung der Figuren und natürlich einer langsamen, komplizierten Annäherung zwischen Soraya und ihrem Feind. Gerade weil ihre erste Begegnung nicht so verlaufen ist, wie man es bei klassischen Feinden erwarten würde, möchte ich unbedingt weiterlesen.