Angenehme Perspektivenwechsel

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
la tina Avatar

Von

Mir gefällt der Kniff, Juliet in der Gegenwart erzählen zu lassen, während man von Michael, ihrem Ehemann frühere Aufzeichnungen liest. Zunächst klingt es merkwürdig, dass Juliet im Kleiderschrank sitzt, doch schnell wird klar, dass sie depressiv ist (auch wenn sie dieses zunächst dementiert), scheinbar auch Phobien hat und ihr Mann sich Mühe gab, sie da heraus zu holen. Ob der Einfall, dies mit seinem Lebenstraum zu verbinden und ein Jahr auf See zu verbringen, gut war, wird sich zeigen.
Der Stil ist unterhaltsam, durch die Perspektivenwechsel abwechslungsreich und man wird schnell neugierig, was sie im Schrank macht und wie der Törn verlief. Das Cover irritiert mich, eine um 90 Grad gedrehte Welle?