Guter Auftakt mit Luft nach oben
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir rechtleicht. Man bekommt direkt einen guten Eindruck von der Protagonistin und ihrer emotionalen Geschichte. Sie war mir von Anfang an sympathisch, allerdings hätte ich mir über den Verlauf der Handlung hinweg etwas mehr Charakterentwicklung bei ihr gewünscht. Auch Drystan blieb mir persönlich bis zum Schluss etwas zu kühl und distanziert. Ich mag seine Figur eigentlich sehr gerne, aber da hätte definitiv noch viel mehr Potenzial drin gesteckt! Besonders, wenn wir die Geschichte stellenweise aus seiner Perspektive hätten lesen können.
Die Grundstimmung im Buch ist gut gelungen, leicht Düster, angespannt und das durchgegende Gefühl, dass eine permanente Unruhe in der Bevölkerung herrscht. Das Worldbuilding hat gute Ansätze, ist stellenweise aber leider etwas auf der Strecke geblieben. Es werden viele Begriffe und Orte genannt, die kaum oder gar nicht richtig erklärt werden, wodurch man immer wieder mit ein paar Fragezeichen im Kopf zurückbleibt. Warum manche Dinge in dieser Welt so sind, wie sie sind, hätte viel tiefer beleuchtet werden können. Eine Karte sowie ein Glossar hätten dem Buch zusätzlich extrem gutgetan.
Grundsätzlich stört es mich nicht, wenn dickere Bücher ruhigere Phasen haben. Hier hatte ich im Mittelteil jedoch das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt. Es fehlte an Variabilität und spürbarem Fortschritt, wodurch sich die Mitte stellenweise zäh anfühlte.
Zum Ende hin zog die Spannung jedoch noch einmal deutlich an. Obwohl manche Entwicklungen vorhersehbar waren, hat die Autorin ganz zum Schluss noch einen unerwarteten Plot-Twist eingebaut, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Das Finale hat das Buch gut abgerundet und macht mich trotz der Kritikpunkte durchaus neugierig auf die Fortsetzung.
Die Grundstimmung im Buch ist gut gelungen, leicht Düster, angespannt und das durchgegende Gefühl, dass eine permanente Unruhe in der Bevölkerung herrscht. Das Worldbuilding hat gute Ansätze, ist stellenweise aber leider etwas auf der Strecke geblieben. Es werden viele Begriffe und Orte genannt, die kaum oder gar nicht richtig erklärt werden, wodurch man immer wieder mit ein paar Fragezeichen im Kopf zurückbleibt. Warum manche Dinge in dieser Welt so sind, wie sie sind, hätte viel tiefer beleuchtet werden können. Eine Karte sowie ein Glossar hätten dem Buch zusätzlich extrem gutgetan.
Grundsätzlich stört es mich nicht, wenn dickere Bücher ruhigere Phasen haben. Hier hatte ich im Mittelteil jedoch das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt. Es fehlte an Variabilität und spürbarem Fortschritt, wodurch sich die Mitte stellenweise zäh anfühlte.
Zum Ende hin zog die Spannung jedoch noch einmal deutlich an. Obwohl manche Entwicklungen vorhersehbar waren, hat die Autorin ganz zum Schluss noch einen unerwarteten Plot-Twist eingebaut, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Das Finale hat das Buch gut abgerundet und macht mich trotz der Kritikpunkte durchaus neugierig auf die Fortsetzung.