Vera und das Dorf der Wölfe

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büchertina Avatar

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Vera und das Dorf der Wölfe
Zum Inhalt:
Die 13-jährige Vera muss voraussichtlich für ein Jahr mit ihrem Vater in das kleine verschlafene Dorf Ronset ziehen. Fernab von belebten Städten. Denn Veras Vater ist Schriftsteller und braucht viel Ruhe, um sein Buch über Wölfe bis zum Abgabetermin fertig zu bekommen. Nicht nur, dass Vera wenig begeistert ist so lange von ihrer Judogruppe getrennt zu sein, läuft schon gleich bei der Ankunft im gemieteten Häuschen einiges schief. Veras Vater war der Meinung, dass er das Haus möbliert gemietet hätte, doch es gibt nicht einmal Betten und so verbringen sie ihre erste Nacht auf dem Boden in ihren Schlafsäcken. Doch Hilfe naht. Der Vermieter schafft es im Dorf einige Möbel für Vera und ihren Vater zusammen zu treiben, die sie sich leihen können, bis ihre eigenen Möbel geliefert werden. Erst scheint ihr Vermieter unheimlich nett zu sein, doch als Vera erwähnt, dass ihr Vater über Wölfe schreiben wird, bemerkt Vera gleich die Veränderung in Peter Hogdas Gesicht. Es verhärtet sich und er wird plötzlich sehr schweigsam. Auch seine Frau, Journalistin des Dorfes, reagiert seltsam, als sie erfährt über welches Thema Veras Vater schreiben will. Nach und nach erfahren Vera und ihr Vater, dass es in den Wäldern um das kleine Dorf viele Wölfe gibt und die Schafsbauern des Dorfes keine Freunde der Wölfe sind. Da stößt es bei den Dorfbe-wohnen natürlich auf negative Resonanz, dass jemand in seinem Buch dazu aufrufen möchte, dass Wölfe geschützt werden müssen. Wie werden sich Vera und ihr Vater in dem Dorf, in dem sich Neuigkeiten schneller verbreiten, als ein Lauffeuer wohl zurecht finden? Was hat es mit dem geheimnisvollen Haus im Wald, das Vera bei einem Spaziergang entdeckt auf sich? Wird Vera den Wölfen begegnen? In was für ein Abenteuer wird sie geraten?
Meine Meinung:
Mir ist das Cover auf Facebook aufgefallen und da es mich sofort angesprochen hat, bin ich dem Link zur Leseprobe gefolgt. Der Text lässt ist verständlich geschrieben und lässt sich sehr flüssig lesen. Man kann sich sehr gut in Vera hineinversetzen, egal, ob man 11 oder 33, wie ich, ist. Dadurch, dass ich einen 8-jährigen Sohn habe und außerdem seit fast zwei Jahren ehrenamtlich die Schulbücherei der Grundschule, die mein Sohn besucht leite, lese ich viele Kinder- und Jugendbücher mit und auch ohne meinen Sohn. Vor kurzem hatte ich das Buch „Unter dem Delphinmond“ gelesen, was zum Teil auch eine Abenteuer- und Phantasygeschichte ist. Ich finde das Buch „Vera und die Wölfe“ sehr ansprechend und es scheint nach der Leseprobe spannend und mystisch zu werden. Auf jeden Fall würde ich dies Buch gern lesen, um zu erfahren, welches Abenteuer Vera erlebt und was es für ihr Leben bedeutet. Nicht nur Kids ab 11 Jahren werden ihren Spaß an dieser Geschichte haben, sondern auch Erwachsene. Vor allem Erwachsene, die im Herzen Kind geblieben sind.