Witzige Geschichte für Erstleser
Viele Grüße aus der Hölle hat meine Tochter (2. Klasse) regelrecht verschlungen. Sie hatte das Buch in etwa 45 Minuten durchgelesen und wollte es am Abend direkt noch einmal lesen. Ein besseres Zeichen dafür, wie gut es ihr gefallen hat, gibt es eigentlich kaum.
Für Erstleser ist das Buch wirklich gelungen: Die Schrift ist angenehm groß, die Kapitel bzw. Textabschnitte sind kurz und leicht zu lesen. Dazu kommen die unglaublich witzigen Illustrationen, die uns beiden richtig gut gefallen haben und die Geschichte wunderbar ergänzen.
Auch die Handlung ist originell: Finn verbringt seinen Urlaub und schreibt aus Spaß einem längst verstorbenen Jungen namens Flavio, dessen Grab er auf dem Friedhof entdeckt hat. Überraschenderweise erhält er tatsächlich eine Antwort – angeblich direkt aus der Hölle. Daraus entwickelt sich ein unterhaltsamer Briefwechsel mit einer schönen Auflösung am Ende.
Einen Punkt fand ich allerdings problematisch. Finn bezeichnet ein Mädchen als „fett“ und „hässlich“. Später stellt sich heraus, dass genau dieses Mädchen diejenige ist, mit der er die ganze Zeit Briefe geschrieben hat. Zwar wird das Thema angesprochen, aber für meinen Geschmack wird es nicht wirklich aufgearbeitet. Finn entschuldigt sich nicht ernsthaft für seine verletzenden Aussagen, stattdessen wirft er ihr zunächst vor, ihn belogen zu haben. Erst ganz am Ende fragt er sinngemäß, ob sie ihm verzeihen und mit ihm eine Popcornpizza essen gehen möchte.
Mir persönlich hat das ein ungutes Gefühl hinterlassen. Gerade in einem Kinderbuch hätte ich mir gewünscht, dass Beleidigungen klar reflektiert werden und eine aufrichtige Entschuldigung erfolgt. Die Botschaft, die hier am Ende vermittelt wird, fand ich nicht ganz gelungen.
Trotz dieses Kritikpunkts hatte meine Tochter unglaublich viel Spaß mit dem Buch und würde es jederzeit wieder lesen. Deshalb würde ich es besonders für lesebegeisterte Erstleser empfehlen. Mit dem Hinweis, dass man den beschriebenen Aspekt vielleicht gemeinsam mit seinem Kind bespricht.
Für Erstleser ist das Buch wirklich gelungen: Die Schrift ist angenehm groß, die Kapitel bzw. Textabschnitte sind kurz und leicht zu lesen. Dazu kommen die unglaublich witzigen Illustrationen, die uns beiden richtig gut gefallen haben und die Geschichte wunderbar ergänzen.
Auch die Handlung ist originell: Finn verbringt seinen Urlaub und schreibt aus Spaß einem längst verstorbenen Jungen namens Flavio, dessen Grab er auf dem Friedhof entdeckt hat. Überraschenderweise erhält er tatsächlich eine Antwort – angeblich direkt aus der Hölle. Daraus entwickelt sich ein unterhaltsamer Briefwechsel mit einer schönen Auflösung am Ende.
Einen Punkt fand ich allerdings problematisch. Finn bezeichnet ein Mädchen als „fett“ und „hässlich“. Später stellt sich heraus, dass genau dieses Mädchen diejenige ist, mit der er die ganze Zeit Briefe geschrieben hat. Zwar wird das Thema angesprochen, aber für meinen Geschmack wird es nicht wirklich aufgearbeitet. Finn entschuldigt sich nicht ernsthaft für seine verletzenden Aussagen, stattdessen wirft er ihr zunächst vor, ihn belogen zu haben. Erst ganz am Ende fragt er sinngemäß, ob sie ihm verzeihen und mit ihm eine Popcornpizza essen gehen möchte.
Mir persönlich hat das ein ungutes Gefühl hinterlassen. Gerade in einem Kinderbuch hätte ich mir gewünscht, dass Beleidigungen klar reflektiert werden und eine aufrichtige Entschuldigung erfolgt. Die Botschaft, die hier am Ende vermittelt wird, fand ich nicht ganz gelungen.
Trotz dieses Kritikpunkts hatte meine Tochter unglaublich viel Spaß mit dem Buch und würde es jederzeit wieder lesen. Deshalb würde ich es besonders für lesebegeisterte Erstleser empfehlen. Mit dem Hinweis, dass man den beschriebenen Aspekt vielleicht gemeinsam mit seinem Kind bespricht.