Nicht ganz so spannend wie erwartet

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throki Avatar

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Den letzten Band der Geschichte um Tom Babylon und seine verschwundene Schwester Viola habe ich mit Spannung erwartet, da ich die Vorgängerbände sehr gut fand. Der Abschluss der Geschichte war spannend, aber er hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Tom wacht in einer Londoner Klinik auf, man hat ihn verletzt und nackt in einem Müllcontainer gefunden. Er kann sich an nichts erinnern, bis ihm einfällt, dass er noch immer seine Schwester Viola sucht. Sie verschwand als Zehnjährige ganz plötzlich und als eine Leiche gefunden wurde, hat man sie begraben. Doch dann fand Tom ein Foto von ihr bei seinem Vater, das die Hoffnung schürte, dass Viola noch lebt. Seine ehemalige Kollegin Sita Johanns ermittelt unterdessen in einer abgelegenen geschlossenen Psychiatrie, doch dann wird sie selbst dort eingesperrt.
Das Buch ist etwas langatmig geschrieben, gut 600 Seiten wollen gefüllt werden. Die Auflösung des Falls ist nicht ganz überraschend, da hätte ich mehr erwartet. Manchmal liest man fast atemlos weiter, manchmal wiederholen sich allerdings die Sachverhalte.
Ich empfehle auf jeden Fall, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, das erleichtert das Verständnis sehr.