Hat mich leider nicht abgeholt
Bryden und Sam führen ein Leben wie aus dem Bilderbuch: glückliche Ehe, entzückende kleine Tochter, schicke Wohnung, beruflich erfolgreich. Alles scheint perfekt. Bis Bryden eines Nachmittags verschwindet. Schnell wird klar, dass sie Opfer eines Verbrechens geworden ist und die polizeilichen Ermittlungen beginnen.
Die Handlung an sich ist durchaus interessant. Fast jeder aus Brydens Umfeld hat etwas zu verbergen und immer wieder kommen neue Geheimnisse ans Licht, die die einzelnen Personen verdächtig wirken lassen.
Trotzdem mag in weiten Teilen keine richtige Spannung aufkommen. Das liegt vor allem an dem ungewöhnlich trockenen Schreibstil von Shari Lapena und der gewählten Struktur des Buches. Dank vieler kurzer Kapitel hätte man die Handlung mit einigem Tempo vorantreiben können. Ständige und teilweise sehr abrupte Perspektivwechsel stören aber leider den Lesefluss. Bei der Vielzahl der handelnden Personen wird es da schnell etwas holprig und man fragt sich, bei wessen Perspektive man gerade gelandet ist. Die Charaktere wirken teilweise auch etwas oberflächlich ausgearbeitet und überwiegend unsympathisch - was durchaus gewollt sein kann.
Positiv anzumerken ist, dass die Handlung ohne abwegige oder zu sehr konstruiert wirkende Wendungen auskommt und letztlich auch einen überraschenden Abschluss findet.
Alles in allem ist "Was sie nicht weiß" von Shari Lapena ein solider, eher sanfter Thriller, bei dem man bis zum Schluss miträtseln kann. Ein fesselnder Pageturner ist es allerdings nicht.
Die Handlung an sich ist durchaus interessant. Fast jeder aus Brydens Umfeld hat etwas zu verbergen und immer wieder kommen neue Geheimnisse ans Licht, die die einzelnen Personen verdächtig wirken lassen.
Trotzdem mag in weiten Teilen keine richtige Spannung aufkommen. Das liegt vor allem an dem ungewöhnlich trockenen Schreibstil von Shari Lapena und der gewählten Struktur des Buches. Dank vieler kurzer Kapitel hätte man die Handlung mit einigem Tempo vorantreiben können. Ständige und teilweise sehr abrupte Perspektivwechsel stören aber leider den Lesefluss. Bei der Vielzahl der handelnden Personen wird es da schnell etwas holprig und man fragt sich, bei wessen Perspektive man gerade gelandet ist. Die Charaktere wirken teilweise auch etwas oberflächlich ausgearbeitet und überwiegend unsympathisch - was durchaus gewollt sein kann.
Positiv anzumerken ist, dass die Handlung ohne abwegige oder zu sehr konstruiert wirkende Wendungen auskommt und letztlich auch einen überraschenden Abschluss findet.
Alles in allem ist "Was sie nicht weiß" von Shari Lapena ein solider, eher sanfter Thriller, bei dem man bis zum Schluss miträtseln kann. Ein fesselnder Pageturner ist es allerdings nicht.