Packender Thriller

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Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Was sie nicht weiß“ ein packender, vielschichtiger und mitreißender Thriller auf das Beste gelungen.

Als die junge Mutter Bryden ihre dreijährige Tochter nicht rechtzeitig von der Kindertagesstätte abholt, wird eine ganze Lawine an Geschehnissen losgetreten. Die Polizei schaltet sich in den Vermisstenfall ein und die sympathische Kommissarin hat alsbald alle Hände voll zu tun, um diesen vertrackten Fall zu lösen.

Die Autorin hat sich, ihrer eigenen Aussage nach, das Ziel gesetzt, Bücher zu schreiben, die man nicht aus der Hand legen kann. Diesem Anspruch wird sie vollauf gerecht: Ich musste mich zwingen, die Lektüre zu unterbrechen, um meinen Verpflichtungen nachzukommen. Am liebsten hätte ich den gesamten Thriller in einem Rutsch gelesen.

Es ist ein Thriller, der einem den Atem stocken lässt und der durch ein raffiniert eingefädeltes Geflecht immer wieder mit neuen Verstrickungen und damit Verdächtigen aufwarten kann. Ich war ständig am Rätseln, wie alles zusammenhängen könnte und die Autorin verstand es ausgezeichnet, mich mit gefinkelten Fährten und Wendungen an der Nase herumzuführen. Dabei blickte die Autorin tief in menschliche Abgründe, was den fesselnden Charakter des Buches unterstrich.

Der Schreibstil ist unverschnörkelt und flüssig zu lesen und daher flog ich nur so durch die Seiten. Ein schlüssiges und dennoch unerwartetes Ende ließ mich schließlich das Buch nach spannenden Lesestunden zufrieden aus den Händen legen.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem fesselnden, packenden und gut eingefädelten Thriller ist, der wird mit „Was sie nicht weiß“ fündig. Ich verbrachte spannende Lesestunden, freue mich auf mögliche neue Thriller der Autorin und vergebe gerne meine Leseempfehlung.