Gladiator-Vibes, Vampire und eine Heldin, die sich echt anfühlt

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dorothea Avatar

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Was für ein Auftakt.

We Who Will Die war mein erstes Buch von Stacia Stark und definitiv nicht mein letztes.

Die Arena-Szenen haben bei mir sofort Erinnerungen an Gladiator geweckt. Diese Spannung. Diese Brutalität. Dieses Gefühl von „Jeder Kampf kann dein letzter sein“. Die Atmosphäre war intensiv und bildgewaltig.

Arvelle versucht verzweifelt, ihre Brüder zu versorgen und ihren kranken Bruder am Leben zu halten. Sie kämpft nicht für Ruhm. Nicht für Macht. Sondern fürs Überleben. Und genau das macht sie so greifbar.

Als ein Vampir auftaucht und sie mehr oder weniger zwingt, an der Auslese teilzunehmen – mit dem Ziel, den Imperator zu töten – beginnt ein Spiel, das alles andere als einfach ist.

Arvelle ist keine perfekte Kämpferin. Sie ist aus der Übung. Sie zweifelt. Sie hat Angst. Und genau das macht sie so stark. Ihre Menschlichkeit hat mich mehr überzeugt als jede unbesiegbare Heldin.

Auch die Vampire sind hier nicht einfach „Standard-Fantasy-Vampire“. Es gibt Besonderheiten, die dem Ganzen eine frische Dynamik geben.

Die Nebenfiguren – egal ob Verbündete oder Gegner – sind vielschichtig und nie eindimensional. Es gibt Überraschungen, Wendungen und Momente, die ich so nicht erwartet habe.

Ich habe dieses Buch verschlungen – und war am Ende nur noch eines: ungeduldig auf Band zwei.