Tatort Lappland

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zoe82 Avatar

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„Weißer Rausch“ ist das Debüt von Anu Ojala im Krimi-Genre und der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, die im finnisch-schwedischen Grenzgebiet hoch im Norden verortet ist. Es ist Winter und eiskalt in Lappland. Worum geht es?
Wir lernen Kommissarin Ronja Jentzsch kennen. Sie ist auf der Suche nach ihrer an Demenz erkrankten Mutter, als sie einen Anruf erhält: Ein Mann wurde grausam ermordet. Vor Ort entdeckt die Polizei seine Eltern, festgenagelt an einen Tisch.
Danach begegnen wir Kristian Manninen, ein junger Zollbeamter. Er scheint in einer prekären Lage zu sein: Seine Frau schlägt ihn und er muss seine kleine Tochter beschützen, die vielleicht auch von der Mutter misshandelt wird.
Eines Tages findet Kristian einen Rucksack voller Geld, unterschlägt den Fund und wendet sich stattdessen an einen Jugendfreund. Eins führt zum anderen und weitere Menschen sterben…
„Weißer Rausch“ ist hart und brutal, rasant und actionreich. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Es geht um häusliche Gewalt und um Drogenkriminalität. Last but not least mischt auch noch der Staatsschutz mit.
Die Figurenzeichnung ist gut gelungen. Ronja kommt sympathisch rüber. Auch, wenn sie privat und beruflich stark eingespannt ist.
Ein trauriges Ende. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon heute auf die Fortsetzung, „Weiße Gier“, die nächstes Jahr erscheinen soll.

Fazit: Fesselnder Auftakt einer finnischen Thriller-Trilogie. Abgründig.