Fabian Risk ist zurück
Die Krimi-Reihe um den schwedischen Kommissar Fabian Risk von Stefan Ahnhem hatte mich begeistert. Aber „Meeressarg“, das ist lange her. Endlich erscheint, heiß ersehnt, „Wellengrab“, der siebte Fall für Fabian Risk - und eindeutig der beste bisher. Worum geht es?
Der Prolog führt uns zurück in das Jahr 2000. Wir lernen Lennert Olin kennen. Sein kleiner Sohn Samuel wurde entführt - nun bekommt er ihn tot in einem alten Koffer zurück. Der Anfang einer Serie?
Teil 1 beginnt im September 2025. Wir begegnen Harald und Amanda Olsson. Ihre Tochter Emelie verschwindet aus ihrem Zimmer. Sie wurde ebenfalls entführt.
Danach gibt es ein Wiedersehen mit Fabian und seiner Tochter Matilda. Sie sind mit einem Segelboot unterwegs und erleben von dort aus einen Stromausfall in Schweden. Seltsame Vorfälle häufen sich. Fabian, ein guter Beobachter und Kenner menschlicher Abgründe, entdeckt einen Zusammenhang…
Über das Wiedersehen mit Fabian und seiner Truppe, habe ich mich gefreut. Immer mal wieder finden sich Bezüge zu den Vorgängern. Daher empfehle ich, die Bücher chronologisch zu lesen, zumindest aber den Vorgängerroman. Wenn man hier die Personen, wie zum Beispiel Dunja, nicht zuordnen kann, lässt das wahrscheinlich Fragen offen.
„Wellengrab“ ist vielschichtig, komplex - und hochspannend. Nichts für Zartbesaitete. Denn es geht um Menschen mit fragwürdiger Gesinnung, die daran arbeiten, die Demokratie zu untergraben und auch vor Terroranschlägen nicht zurückschrecken. Es wird gefoltert und gemordet. Bis zum atemberaubenden Finale. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Fazit: Fall Nr. 7 für Fabian Risk. Brandaktuell!