Albtraum ohne Bienen: Absolut fesselnd!
Die Biene auf dem Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und beim Lesen des Klappentextes musste ich unwillkürlich an Maja Lundes „Die Geschichte der Bienen“ denken.
Caryl Lewis beschreibt hier eine beklemmende Dystopie, in der junge Mädchen gezwungen werden, Bäume mühsam mit Pinseln zu bestäuben – so lange, bis sie alt genug sind, um zwangsverheiratet zu werden und Kinder zu gebären. In dieser Welt sind Lebensmittel streng rationiert und freie Entscheidungen gänzlich verboten.
Die Ich-Erzählerin Jess schildert eindringlich ihre Ankunft im Camp. Obwohl sie dort eine enge Freundin gefunden hat, ist der Alltag von Neid, Missgunst und Konkurrenz geprägt – und das, obwohl alle Mädchen das gleiche harte Schicksal teilen. Besonders gruselig fand ich das Detail, dass die Wächterinnen dort ausgerechnet „Mutter“ genannt werden.
Jess bringt jedoch eine besondere Vorgeschichte mit: Dank eines gefälschten Geburtsdatums konnte sie etwas länger als erlaubt zu Hause bleiben. In dieser Zeit hat sie nicht nur lesen gelernt, sondern durch eine alte Nachbarin auch Geschichten über die Vergangenheit erfahren und heimlich Bücher erhalten.
Die Leseprobe ist von der ersten Seite an super spannend. Das Thema fasziniert und erschreckt mich zugleich, da ich mir leider nur zu gut vorstellen kann, dass ein solches Szenario irgendwann tatsächlich Realität werden könnte.
Caryl Lewis beschreibt hier eine beklemmende Dystopie, in der junge Mädchen gezwungen werden, Bäume mühsam mit Pinseln zu bestäuben – so lange, bis sie alt genug sind, um zwangsverheiratet zu werden und Kinder zu gebären. In dieser Welt sind Lebensmittel streng rationiert und freie Entscheidungen gänzlich verboten.
Die Ich-Erzählerin Jess schildert eindringlich ihre Ankunft im Camp. Obwohl sie dort eine enge Freundin gefunden hat, ist der Alltag von Neid, Missgunst und Konkurrenz geprägt – und das, obwohl alle Mädchen das gleiche harte Schicksal teilen. Besonders gruselig fand ich das Detail, dass die Wächterinnen dort ausgerechnet „Mutter“ genannt werden.
Jess bringt jedoch eine besondere Vorgeschichte mit: Dank eines gefälschten Geburtsdatums konnte sie etwas länger als erlaubt zu Hause bleiben. In dieser Zeit hat sie nicht nur lesen gelernt, sondern durch eine alte Nachbarin auch Geschichten über die Vergangenheit erfahren und heimlich Bücher erhalten.
Die Leseprobe ist von der ersten Seite an super spannend. Das Thema fasziniert und erschreckt mich zugleich, da ich mir leider nur zu gut vorstellen kann, dass ein solches Szenario irgendwann tatsächlich Realität werden könnte.