Beklemmend vorstellbare Dystopie
Caryl Lewis zeichnet in „Wenn die Bienen schweigen“ eine dystopische Gesellschaft. Nachdem durch die Zerstörung der Umwelt das Aussterben der Bienen stattfand und die Welt Umweltkatastrophen, Kriege, Hunger und Massenmigration erlebte werden in der geschilderten totalitären Gesellschaft, in der die Erzählerin aufwächst Mädchen zur Arbeit auf Obstplantagen gezwungen, wo sie die Arbeit der ausgestorbenen Bienen übernehmen und mit Pinseln die Blüten bestäuben müssen, bis sie, kaum zur Frau geworden, verheiratet werden, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern.
Im Großen und Ganzen also das klassische Strickmuster eines dystopischen Jugendbuchs, in dem die junge Protagonistin frei und kreativ sein will, am System zweifelt und ausbrechen möchte.
Das schlichte Cover zeigt eine Biene und Pollen und wirkt auf mich ein wenig bedrohlich, gibt der beklemmenden Stimmung der Geschichte aber einen guten Rahmen.
Im Großen und Ganzen also das klassische Strickmuster eines dystopischen Jugendbuchs, in dem die junge Protagonistin frei und kreativ sein will, am System zweifelt und ausbrechen möchte.
Das schlichte Cover zeigt eine Biene und Pollen und wirkt auf mich ein wenig bedrohlich, gibt der beklemmenden Stimmung der Geschichte aber einen guten Rahmen.