Dystopisch

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evelynp. Avatar

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Mit Spannung habe ich auf den neuen Roman von Caryl Lewis gewartet. Schon das Cover mit der Biene und der Titel Wenn die Bienen schweigen haben mich sofort in ihren Bann gezogen.
In der Leseprobe wird eine Dystopie nach dem großen Zusammenbruch aus Sicht eines Mädchens erzählt.
In dieser zukünftigen Welt wuchs sie in Armut und Mangel auf, wo Bücher verboten und unsere heutige Vielfalt in Flora und Fauna in unvorstellbare Ferne gerückt sind. Sie stellt die Frage warum eigentlich niemand etwas gemacht hat bevor es zu spät war. Heute lebt sie in einem Camp von Soldaten bewacht, junge Mädchen kommen mit elf Jahren nicht etwa auf eine Zaubererschule sondern in ein Arbeitscamp, dass sie erst zur Hochszeit wieder verlassen. Hier übernehmen sie die Aufgabe der Bestäubung, da keine Insekten mehr da sind.
Es wird deutlich, welche Gefahr darin stecken kann kleinen Dingen zu lange zu wenig Beachtung zu schenken.
Mich hat gestört, dass im ersten Kapitel sehr oft das Wort und verwendet wurde, aber das legte sich dann auch.
Mir gefällt, wie sehr die parallelen zu einem Bienenstock zu erkennen sind.
Ich habe die Hoffnung, dass im Laufe der Geschichte vielleicht ein Ausbruch aus den Fesseln dieser Gesellschaft möglich sind. Vielleicht gibt es eine Wandlung? Auf jeden Fall möchte ich gerne weiterlesen um das herauszufinden.