Wenn das Verstummen der Bienen auch die Menschen berührt

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katma Avatar

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Caryl Lewis' "Wenn die Bienen schweigen" wirkt schon auf den ersten Blick wie ein stilles, eindringliches Buch über Verlust, Verletzlichkeit und die feinen Verbindungen zwischen Mensch und Natur. Der Titel trägt sofort eine leise Bedrohung in sich, aber auch etwas Zartes - als würde es hier nicht nur um Bienen gehen, sondern um alles, was aus dem Gleichgewicht geraten kann. Mein erster Eindruck ist deshalb: ein sensibel erzählter Roman, der gesellschaftliche und persönliche Erschütterungen miteinander verbindet und dabei eine besondere, fast poetische Atmosphäre entfaltet.
Ich möchte das Buch unbedingt lesen, weil es offenbar mehr sein will, als nur eine Geschichte - nämlich ein Nachdenken über Nähe und Verantwortung. Der Titel ist poetisch, aber auch beunruhigend, und genau darin liegt seine Wirkung. Caryl Lewis scheint hier Natur, Menschlichkeit und Zerbrechlichkeit auf eine sehr feine Weise zusammenzubringen. Mein erster Eindruck: ein stilles, kluges Buch mit emotionaler Tiefe.