Auf das die Bienen ewig summen

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kadyisreading Avatar

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Die Welt ist eine andere nachdem die letzte Biene ausgestorben ist. Junge Mädchen werden in Camps von ihrer Familie getrennt um per Hand Blüten der Obstbäume zu bestäuben. Sobald sie gebärfähig sind werden sie Verheiratet. Jess ist in einem dieser Camps gelandet und mit ein paar Farbtuben und einem Pinsel startet sie den Funken der Rebellion.

Etwas so kleines wie eine Biene gibt uns Menschen so viel und oft schätzen wir es gar nicht Wert. Aber wie eine Welt ohne unsere kleinen fleißigen Freunde aussehen kann skizziert die Autorin in diesem Buch. Hier sollen die Menschen um jeden Preis überleben, auch um den Preis der Freiheit in dem sie die Arbeit der Bestäubung selbst übernehmen. Natürlich sind Menschen nicht so effektiv wie Bienen, somit bekommt ein Apfel einen ganz neuen Wert und manche in dieser Welt haben noch nie einen gekostet. Es zeigt ein dystopisches Setting in dem die Frau reduziert wird auf ihre Gebärfähigkeit. Ich fand die Thematik unglaublich spannend und die Dystopie erinnert auch an "Der Report der Magd" Ich fand allerdings auch, dass die Handlung an manchen Stellen sehr langsam voran geht und sehr ruhig war. Macnhmal hätte man für mich persönlich das Tempo der Geschichte etwas anheben können. Nichts desto trotz ist das eine gelungende Dystopie, bei der ich mir vorstellen kann, dass sie zukünftig auch an Schulen diskutiert werden könnte.

Wer Dystopien mit besonderen Gesellschaftsstrukturen mag und besonders Geschichten die eine Zukunft zeigen wenn sich bei uns etwas Weltbewegendes verändern würde ist hier genau richtig.