außergewöhnliche Zukunftsvision
Das Buch beschreibt eine mögliche Zukunft: Mädchen werden mit 11 Jahre in Camps gebracht, wo sie Obstbäume von Hand bestäuben müssen, weil Bienen ausgestorben sind. Ab der ersten Periode werden sie verheiratet und ziehen zu ihrem Ehemann um Kinder zu bekommen.
Im Buch begleiten wir Jess. Das Mädchen hat noch Bücher lesen und mit Farben malen kennengelernt, etwas das verboten ist. Jess ist dem Regime von Vornherein kritisch eingestellt und sobald sich ihr die Möglichkeit bietet, lehnt sie sich dagegen auf.
Diese mögliche Zukunft wird im Buch sehr realitätsnah geschildert, Situationen und Figuren überzeugen in der Geschichte. Trotz einer eher düsteren Stimmung, keimt immer wieder die Hoffnung durch.
Diese Dystopie hat mich gefesselt, da sie erschreckend realitätsnah ist und dadurch zum Nachdenken anregt. Gleichzeitig erzählt sie eine Geschichte über Hoffnung und dem Wunsch nach Freiheit. Grundsätzlich mag ich offene Enden nicht so besonders, hier hat es aber zur Hoffnung für die Zukunft gepasst und ich habe nichts vermisst.