Bedrückende Zukunftsvision

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maiwo Avatar

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"Wen die Bienen schweigen" ist eine Dystopie, die leider sehr real klingt. In einer Welt ohne Bienen und die größtenteils durch den Menschen zerstört wurde, müssen Mädchen in harter Arbeit Blüten mit Pinseln per Hand bestäuben, damit es überhaupt noch Früchte etc. gibt und sobald die Mädchen ihre Periode bekommen, werden sie mit dem Mann verheiratet, der genetisch zu ihnen passt. Das Buch handelt von Jess, die mit anderen Mädchen in einem Lager lebt und durch Zufall an Farben kommt. Mit einem Bild, das sie heimlich nachts an eine der Mauern malt, entfacht sie nach und nach eine Rebellion unter den Mädchen.
"Wenn die Bienen schweigen" empfand ich dadurch, das diese Zukunftsvision garnicht sooo abwegig ist, als sehr bedrückend. Die Autorin schafft es mit ihrer Schreibweise Bilder zu malen, das gefiel mir sehr gut. Das Buch war zudem spannend und kurzweilig, hätte aber auch gern noch tiefer gehen können. An manchen Stellen blieb es nur oberflächlich.
Insgesamt aber ein sehr wichtiges Thema und lohnendes Buch!