Bild öffnet Türen
Das Buch spielt in einer Dystopie, wir nehmen an, dass alle Bienen ausgestorben sind und jetzt Mädchen in Camps verfrachtet werden um Bäume per Hand zu bestäuben. Ich fand das Buch wirklich gut. Weil es uns direkt in das leben der Mädchen mit hineingenommen hat. Wir sehen die Machtkämpfe untereinander, um die Gunst der Obrigkeit zu gewinnen. Wir sehen wie Rebellion einfach nur einen kleinen funken braucht. Um Feuer zu fangen. Aber auch wie schnell solche Rebellionen wieder eingedämmt werden kann. Die Mädchen wissen nicht, dass die sogenannten Mütter so viel besser leben als sie. Die Mädchen sind in einer Art und weise den Obrigkeiten ausgeliefert und es ist herzzerbrechend so was zu lesen. Gleichzeitig aber auch erschreckend weil so weit entfernt sind wir auch nicht davon. Insekten sterben ist ein wichtiges Thema auch bei uns. In manchen Gegenden musste man ebenfalls zur Bestäubung mit pinseln übergehen. Das in Camps Menschen zur Zwangsarbeit gehalten werden. Ist auch kein ungehörtes Ding. Wir können nur hoffen dass in unserem Camps jemand wie Jess ist, die den Pinsel in die Hand nimmt um eine Tür malt. Ich kann das Buch allen nur herzlich empfehlen. Es ist relativ kurz und hat teilweise ein offenes Ende. Dieses ende war nicht ganz genug tuend, aber unter den Umständen dass ein weiter elaboriertes Ende die Geschichte noch länger gemacht hätte, find ich das genau richtig.
Vielen dank an Vorablesen für dieses Rezessionsexemplar.
Vielen dank an Vorablesen für dieses Rezessionsexemplar.