Die Kunst ist eine Macht
Eine Umweltkatastrophe, ausgelöst durch das Aussterben der Bienen, hat schleichende, aber endgültige, einschneidende Konsequenzen.
Den gesamten Status quo beschreibt Lewis aus der Sicht eines der vorpubertären Mädchen, die in einem völlig restriktiven und autoritär geführten Lager die Blüten der Obstbäume mit Pinseln aus Menschenhaar bestäuben, bis sie nach Einsetzen der Regelblutung zwangsweise verheiratet werden, um Kinder zu gebären. Die entsetzliche Perfidie des Regimes entpuppt sich nach und nach.
In der Ich-Form geschrieben erschließt der Roman die individuellen Folgen für die Psyche der jungen Frauen, die die Autorin in ihrer Einzigartigkeit sehr differenziert und überzeugend charakterisiert. In dieser düsteren Welt vermittelt sie Hoffnung dadurch, dass alles Verbotene wie Kunst und Bücher einen Rettungsanker darstellen kann und einen Schritt in die Befreiung bedeutet. Großartig und ohne alle Klischees beeindruckt Caryl Lewis mit ergreifenden Beispielen der Solidarität und wie frühe familiäre Erfahrungen die Grundlagen bilden zu innerer Stärke und damit zum Widerstand.
Den Verlauf der Geschehnisse schildert sie flüssig, in eingängiger, dialogreicher Sprache, psychologisch plausibel und spannend in den einzelnen Situationen. Mit Gewinn habe ich dieses aufrüttelnde, aber auch Zuversicht spendende Buch gelesen, das ich mir sehr gut als Schullektüre vorstellen kann.
Den gesamten Status quo beschreibt Lewis aus der Sicht eines der vorpubertären Mädchen, die in einem völlig restriktiven und autoritär geführten Lager die Blüten der Obstbäume mit Pinseln aus Menschenhaar bestäuben, bis sie nach Einsetzen der Regelblutung zwangsweise verheiratet werden, um Kinder zu gebären. Die entsetzliche Perfidie des Regimes entpuppt sich nach und nach.
In der Ich-Form geschrieben erschließt der Roman die individuellen Folgen für die Psyche der jungen Frauen, die die Autorin in ihrer Einzigartigkeit sehr differenziert und überzeugend charakterisiert. In dieser düsteren Welt vermittelt sie Hoffnung dadurch, dass alles Verbotene wie Kunst und Bücher einen Rettungsanker darstellen kann und einen Schritt in die Befreiung bedeutet. Großartig und ohne alle Klischees beeindruckt Caryl Lewis mit ergreifenden Beispielen der Solidarität und wie frühe familiäre Erfahrungen die Grundlagen bilden zu innerer Stärke und damit zum Widerstand.
Den Verlauf der Geschehnisse schildert sie flüssig, in eingängiger, dialogreicher Sprache, psychologisch plausibel und spannend in den einzelnen Situationen. Mit Gewinn habe ich dieses aufrüttelnde, aber auch Zuversicht spendende Buch gelesen, das ich mir sehr gut als Schullektüre vorstellen kann.