Dystopie – Eine Welt ohne Bienen

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Der Roman Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis handelt von Jess, die in einer Welt lebt, in der die Bienen ausgestorben sind. Die Folgen hiervon sind immens. Die Weltordnung bricht zusammen, in Camps, müssen Mädchen Obstbäume per Hand bestäuben. Wenn die Mädchen zur Frau werden, werden sie verheiratet, um für Nachkommen zu sorgen. Den Mädchen geht es schlecht, sie werden von den Wächtern und „Müttern“ kontrolliert. Bücher sind verboten, fast alles Schöne aus der Welt ist verschwunden. Jess gelang eines Tages an Farbtuben und Pinsel und malt heimlich ein buntes Bild an eine Mauer. Dadurch regt sich was in den herzen der Mädchen und sie beginnen zu rebellieren und der neuen Ordnung zu entkommen.

Ein anschauliches Buch darüber, was passieren kann, wenn die Bienen verschwinden. Dadurch würde sich sehr viel in der Welt ändern. Das Buch ist leicht zu lesen, verständlich, die Ungerechtigkeit des patriarchalisches Systems ist zu spüren. Auch in schwierigen Zeiten, geht es einigen wenigen sehr gut und erlauben sich alles, dem Großteil jedoch geht es schlecht und hat sich zu unterwerfen. Das Buch ist für Jugendliche ab 14 Jahren. Die Schreibweise und die Tiefe des Buches ist dieser Altersgruppe angepasst. Was ich persönlich etwas unglaubwürdig fand, dass die Hauptprotagonistin 11 Jahre alt ist, sie kam mir von ihrer Art her schon fast wie eine Erwachsene vor. Das passte für mich nicht.

Alles in allem ein gutes Buch.