Dystopie mit aktueller Thematik!

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goldensammy Avatar

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Nachdem die letzte Biene ausgestorben ist, während Mädchen im Alter von elf Jahren ins Camps gezwungen, wo sie per Hand die Blüten der Obstbäume bestäuben. Sobald sie gebärfähig sind, werden sie verheiratet um Kinder zu bekommen. Eines dieser Mädchen ist Jess, die kennt die Welt vor dem Kollaps aus Büchern und liebt die Natur. Ihr Traum ist es frei zu leben und das Pinsel nicht zum Bestäuben von Pflanzen erfunden wurden. Als sie an Farbtuben gerät schleicht sie sich raus und malt ein leuchtendes Bild an die große Mauer, die das Camp umgibt. Durch dieses Bild entfacht sie damit den Funken der Rebellion und der Gedanke an Freiheit lässt sich nicht mehr unterdrücken.
Dieser packende Roman zeigt eine Zukunft, in der wahrscheinlich niemand leben möchte. Jess ist eine tolle Protagonistin, die sich für ihre Freunde einsetzt und einfach nur frei sein möchte und dafür will sie kämpfen. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte ihre Selbstzweifel und Ängste nachvollziehen. Manche Szenen haben mich beim Lesen richtig wütend gemacht, da sie so ungerecht waren. Das Buch regt schon zum Nachdenken an und die Autorin hat auch einen sehr bildhaften Schreibstil, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung für die Welt und so ein Szenario wird nie eintreten.