Ein aufwühlendes dystopisches Jugendbuch
Zuri: „Wir sind hier die Ernte, Jess. Sie pflücken und gebrauchen uns, dann werfen sie uns weg.“
In einer nicht allzu fernen Zukunft, in der viele Tiere inclusive Bienen ausgestorben sind, das Klima gekippt und Nahrungsmangel herrscht, werden elfjährige Mädchen eingesammelt, um Blüten zu bestäuben, und die Jungen, um Soldaten zu werden. Obwohl ihre Mutter versucht, das System zu überlisten, landen auch Jess und ihr Bruder im System. Doch in Jess glüht ein Funke, sie hat noch das Wissen von der Schönheit eines alternativen Lebens, aus Büchern und Erzählungen.
Dieser dystopische Jugendroman „Wenn die Bienen Schweigen", von Autorin Carol Lewis zeigt eine düstere Form der Zukunft in einem System aus Unterdrückung und Ausbeutung. Das Szenario ist nicht allzu detailliert erklärt, sondern lässt viel Raum für Interpretation. Sprachlich gut verständlich, mit beispielhaften Erklärungen und wunderbaren Metaphern, die mir gut gefallen haben. Sicherlich wirft das die ein oder andere Frage auf, doch das Augenmerk wird hier auf den Alltag und das Miteinander im System gelegt. Die schlimmsten Vorstellungen von gesteuerter Unterdrückung werden gezeigt: ein Militärregime wie in Südkorea, dazu Arbeitslager für Kinder, Ausbeutung, Hunger, Zwangsheirat, Machtspiele. Es gibt keinerlei Freiraum für eine persönliche Entscheidung oder Entwicklung, da es keine Bildung und Bücher mehr geben soll. Die Protagonistin Jess bringt Unruhe, Kreativität und Hoffnung, ähnlich wie Catniss in Die Tribute von Panem. Jess zeigt, dass Bildung, Phantasie und Mut, etwas zu verändern, besser ist als sich mit der Situation abzufinden.
Mein Fazit:
Interessantes Jugendbuch, mit ernsten, düsteren, aber wichtigen Themen. Ein Buch mit Nachhall, an das man noch länger denken muss! Wir Menschen sollten unsere Erde schützen, solange es noch möglich ist, und weiter zu denken als bis zu unserem Tellerrand.
In einer nicht allzu fernen Zukunft, in der viele Tiere inclusive Bienen ausgestorben sind, das Klima gekippt und Nahrungsmangel herrscht, werden elfjährige Mädchen eingesammelt, um Blüten zu bestäuben, und die Jungen, um Soldaten zu werden. Obwohl ihre Mutter versucht, das System zu überlisten, landen auch Jess und ihr Bruder im System. Doch in Jess glüht ein Funke, sie hat noch das Wissen von der Schönheit eines alternativen Lebens, aus Büchern und Erzählungen.
Dieser dystopische Jugendroman „Wenn die Bienen Schweigen", von Autorin Carol Lewis zeigt eine düstere Form der Zukunft in einem System aus Unterdrückung und Ausbeutung. Das Szenario ist nicht allzu detailliert erklärt, sondern lässt viel Raum für Interpretation. Sprachlich gut verständlich, mit beispielhaften Erklärungen und wunderbaren Metaphern, die mir gut gefallen haben. Sicherlich wirft das die ein oder andere Frage auf, doch das Augenmerk wird hier auf den Alltag und das Miteinander im System gelegt. Die schlimmsten Vorstellungen von gesteuerter Unterdrückung werden gezeigt: ein Militärregime wie in Südkorea, dazu Arbeitslager für Kinder, Ausbeutung, Hunger, Zwangsheirat, Machtspiele. Es gibt keinerlei Freiraum für eine persönliche Entscheidung oder Entwicklung, da es keine Bildung und Bücher mehr geben soll. Die Protagonistin Jess bringt Unruhe, Kreativität und Hoffnung, ähnlich wie Catniss in Die Tribute von Panem. Jess zeigt, dass Bildung, Phantasie und Mut, etwas zu verändern, besser ist als sich mit der Situation abzufinden.
Mein Fazit:
Interessantes Jugendbuch, mit ernsten, düsteren, aber wichtigen Themen. Ein Buch mit Nachhall, an das man noch länger denken muss! Wir Menschen sollten unsere Erde schützen, solange es noch möglich ist, und weiter zu denken als bis zu unserem Tellerrand.