ein erschreckend aktueller Gesellschaftsroman
Wenn die Bienen schweigen ist eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Brandaktuell und eigentlich eine Dystopie für Jugendliche ab 14 Jahren konnte es mich aber dennoch von der ersten bis zur letzten Seite fesseln.
In welchem Jahr genau das Buch spielt, erfährt der Leser nicht. Jedoch hat die Welt mit dem sterben der letzten Biene sich von Grund auf verändert. Mit 11 Jahren verlassen die Kinder Ihre Mütter, die Jungs gehen in eine Art Millitärcamp und die Mädchen in ein Camp in dem sie Tagein und tagaus Obstbäume mit Pinseln bestäuben. In so einem Camp findet sich auch Jess wieder. Wir erfahren aus Ihrer Sicht, wie die Welt und das Leben sich verändert haben. Doch ihr neues Leben will sie nicht einfach hinnehmen. Sie ist mutig, und anders als die anderen Mädchen im Camp. Eher durch Zufall als durch Absicht wird sie zum Kopf des Widerstandes.
In diesem Buch wird dem Leser vor Augen gehalten, welche unmittelbaren Folgen das Artensterben haben kann und wird. Denn eines wird klar, wir befinden uns mitten in diesem Prozess.
Die Einfachheit der Sprache macht es leicht in das Buch hineinzufinden, hineinzufinden in ein Gesellschaftsdrama , dass die jungen Leser nicht nur zum denken anregt , sondern hoffentlich darüber hinaus , auch zum handeln. Jess und die anderen Mädchen werden realistisch und authentisch dargestellt. Das Identifikationspotential mit den jungen Lesern dürfte also vorhanden sein. Der Einstieg in das Buch und in die Handlung fiel mir von Anfang an nicht schwer. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich als angenehm empfand.
Die Dystopie ist durch die Handlung und die Ereignisse recht düster, das Leben im Camp ist hart und voller Entbehrungen. Und dennoch gibt es in dem Buch etwas ganz wichtiges : Die Hoffnung. Und selbst wenn es nur die kleinen Dinge sind, das Buch zeigt , dass es ganz wichtig ist diese nicht zu verlieren.
Ich mochte es, dass einige Dinge ungeklärt blieben. So erfährt der Leser z.B. nicht viel über die Welt außerhalb des Camps. Es beflügelt die Fantasie und den eigenen Gedankenfluss und macht so neugierig auf eine mögliche Fortsetzung.
Der Autorin ist es gelungen ein Brandaktuelles Thema spannend und authentisch aufzubereiten und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung an der die Autorin bereits schreiben soll. Das Buch wirkt absolut authentisch und erschreckend realistisch, und darf auch gerne von Erwachsenen gelesen werden.
In welchem Jahr genau das Buch spielt, erfährt der Leser nicht. Jedoch hat die Welt mit dem sterben der letzten Biene sich von Grund auf verändert. Mit 11 Jahren verlassen die Kinder Ihre Mütter, die Jungs gehen in eine Art Millitärcamp und die Mädchen in ein Camp in dem sie Tagein und tagaus Obstbäume mit Pinseln bestäuben. In so einem Camp findet sich auch Jess wieder. Wir erfahren aus Ihrer Sicht, wie die Welt und das Leben sich verändert haben. Doch ihr neues Leben will sie nicht einfach hinnehmen. Sie ist mutig, und anders als die anderen Mädchen im Camp. Eher durch Zufall als durch Absicht wird sie zum Kopf des Widerstandes.
In diesem Buch wird dem Leser vor Augen gehalten, welche unmittelbaren Folgen das Artensterben haben kann und wird. Denn eines wird klar, wir befinden uns mitten in diesem Prozess.
Die Einfachheit der Sprache macht es leicht in das Buch hineinzufinden, hineinzufinden in ein Gesellschaftsdrama , dass die jungen Leser nicht nur zum denken anregt , sondern hoffentlich darüber hinaus , auch zum handeln. Jess und die anderen Mädchen werden realistisch und authentisch dargestellt. Das Identifikationspotential mit den jungen Lesern dürfte also vorhanden sein. Der Einstieg in das Buch und in die Handlung fiel mir von Anfang an nicht schwer. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich als angenehm empfand.
Die Dystopie ist durch die Handlung und die Ereignisse recht düster, das Leben im Camp ist hart und voller Entbehrungen. Und dennoch gibt es in dem Buch etwas ganz wichtiges : Die Hoffnung. Und selbst wenn es nur die kleinen Dinge sind, das Buch zeigt , dass es ganz wichtig ist diese nicht zu verlieren.
Ich mochte es, dass einige Dinge ungeklärt blieben. So erfährt der Leser z.B. nicht viel über die Welt außerhalb des Camps. Es beflügelt die Fantasie und den eigenen Gedankenfluss und macht so neugierig auf eine mögliche Fortsetzung.
Der Autorin ist es gelungen ein Brandaktuelles Thema spannend und authentisch aufzubereiten und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung an der die Autorin bereits schreiben soll. Das Buch wirkt absolut authentisch und erschreckend realistisch, und darf auch gerne von Erwachsenen gelesen werden.