Ein Weckruf an die heutige Bevölkerung
Die walisische Autorin, Caryl Lewis, selbst Imkerin, liefert uns mit einem schlichten Cover, auf dem eine Biene in Großformat abgebildet ist, und einem bedrohlich klingenden Titel, eine Einleitung zu ihrem dystophischen Roman, der in einer Zeit der Zukunft spielt, nach der Zerstörung der Umwelt durch die Klimakatastrophe und dem Sterben der Bienen. Ein brutales Militärsystem hat die Macht übernommen. Die Bevölkerung lebt in Bevormundung, wird dumm gehalten, denn die meisten Personen lernen weder Lesen noch Schreiben, sondern werden indoktriniert und ausgenutzt.
Besonders schlimm ist das Schicksal der Mädchen und Frauen,. Ab dem Alter von 11 Jahren werden die Mädchen in Camps kaserniert, wo sie bei erbarmungsloser Hitze, mit wenig Essen, die Obstbäume per Hand , bis zur Erschöpfung, bestäuben müssen. Sobald sie zur Frau geworden sind, werden sie zwangsverheiratet mit Männern, die nach biologischen Kriterien, am geeignetsten sind, um gesunde Kinder zu produzieren. Die Jungen müssen zum Militärdienst. Über die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe erfahren wir wenig, nur, dass die erzeugten Früchte als Tauschmittel gegen Waffen, technische Geräte und Medikamente, zum Beispiel, dienen.
Das Werk erinnert mich sehr an Margaret Atwoods „The Handmaid's Tale“.
Auf alle Fälle werden wir auf schon heute bestehende Missstände in der Natur hingewiesen, und immer wieder wird Exkurs auf die “frühere“ Welt genommen, also unsere heutige zeit, als mit den Ressourcen geast wurde und die Menschen ihr schönes Leben durch Egoismus und Unachtsamkeit selbst zerstört haben.
Jess, die Protagonistin des Werkes, hat von ihrer Mutter, einer Aktivistin, durch Erzählungen, Informationen über die frühere Welt bekommen, in der es noch Freiheit, Kunst und Kreativität, Bücher und Bienen gab. Jess lernt durch sie Lesen und durchlebt im Camp einen Selbstfindungsprozess, der sie ermuntert, eine Rebellion gegen das totalitäre System anzuzetteln. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sympathisch rüberkommt, hat künstlerische Fähigkeiten, die sie einsetzt, um ein Umdenken bei den anderen Mädchen zu erzeugen, durch ein Naturbild auf dem Ausgangstor.
Als sie schon aufgeben will, wird ihr gesagt „ Du hast ein Streichholz angezündet, und das Feuer brennt schon. Jetzt müssen wir nur noch in die Flammen blasen( S,221)“.
Wird ihr die Flucht aus dem Camp in den Norden gelingen, denn dort soll es eine neu auferstandene Zivilisation geben?
Die Autorin versteht es, in philosophisch angehauchter, poetischer Sprache, mit viel Liebe für die kleinen Dinge des Lebens, Mut zu machen. Das Werk soll ein Weckruf an uns sein, umzudenken. Deshalb ist es nicht nur für die junge Generation, sondern auch für uns Erwachsene sehr geeignet. Mich hat es sehr zum Nachdenken angeregt, und deshalb vergebe ich 5 Punkte.
Besonders schlimm ist das Schicksal der Mädchen und Frauen,. Ab dem Alter von 11 Jahren werden die Mädchen in Camps kaserniert, wo sie bei erbarmungsloser Hitze, mit wenig Essen, die Obstbäume per Hand , bis zur Erschöpfung, bestäuben müssen. Sobald sie zur Frau geworden sind, werden sie zwangsverheiratet mit Männern, die nach biologischen Kriterien, am geeignetsten sind, um gesunde Kinder zu produzieren. Die Jungen müssen zum Militärdienst. Über die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe erfahren wir wenig, nur, dass die erzeugten Früchte als Tauschmittel gegen Waffen, technische Geräte und Medikamente, zum Beispiel, dienen.
Das Werk erinnert mich sehr an Margaret Atwoods „The Handmaid's Tale“.
Auf alle Fälle werden wir auf schon heute bestehende Missstände in der Natur hingewiesen, und immer wieder wird Exkurs auf die “frühere“ Welt genommen, also unsere heutige zeit, als mit den Ressourcen geast wurde und die Menschen ihr schönes Leben durch Egoismus und Unachtsamkeit selbst zerstört haben.
Jess, die Protagonistin des Werkes, hat von ihrer Mutter, einer Aktivistin, durch Erzählungen, Informationen über die frühere Welt bekommen, in der es noch Freiheit, Kunst und Kreativität, Bücher und Bienen gab. Jess lernt durch sie Lesen und durchlebt im Camp einen Selbstfindungsprozess, der sie ermuntert, eine Rebellion gegen das totalitäre System anzuzetteln. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sympathisch rüberkommt, hat künstlerische Fähigkeiten, die sie einsetzt, um ein Umdenken bei den anderen Mädchen zu erzeugen, durch ein Naturbild auf dem Ausgangstor.
Als sie schon aufgeben will, wird ihr gesagt „ Du hast ein Streichholz angezündet, und das Feuer brennt schon. Jetzt müssen wir nur noch in die Flammen blasen( S,221)“.
Wird ihr die Flucht aus dem Camp in den Norden gelingen, denn dort soll es eine neu auferstandene Zivilisation geben?
Die Autorin versteht es, in philosophisch angehauchter, poetischer Sprache, mit viel Liebe für die kleinen Dinge des Lebens, Mut zu machen. Das Werk soll ein Weckruf an uns sein, umzudenken. Deshalb ist es nicht nur für die junge Generation, sondern auch für uns Erwachsene sehr geeignet. Mich hat es sehr zum Nachdenken angeregt, und deshalb vergebe ich 5 Punkte.