Elektrisierend

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lesefunken Avatar

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Dieses Buch ist eines, dass mich nachhaltig beschäftigen wird. Es ist eine Dystrophie, spielt in einer Zeit in der Insekten nicht mehr existieren und die Bestäubung der Pflanzen an Mädchen hängt. Mädchen, die ab 11 Jahren tagtäglich mit Pinsel bewaffnet die Plantagen bestäuben. Die Natur ist verdorrt, das Leben schwer; neue gesellschaftliche Strukturen prägen nun das Bild. Ein Bild, das von Hunger gezeichnet ist und von Unterdrückung.

Und in diesem Szenario nutzt Jess die Macht des Lesens und Erzählens und vor allem die des Pinsels.

Ich habe kaum geschlafen als ich dieses Buch gelesen habe. Von der Handlung kam ich kaum los. Sie ist so eindringlich, so atmosphärisch stark und auch bildgewaltig! Und erschreckend. Jess riskiert viel, aber auf eine anfangs eher subtilen und stets gewaltfreien Art, die aber genau aus diesen Gründen umso wirkungsvoller ist. Die Kunst zur Rebellion zu nutzen und auch das Szenario einer Welt ohne Bienen, ist vielleicht nicht ganz neu, aber was man hier zu lesen bekommt, elektrisiert und animiert zum Umdenken. Man sollte es unbedingt lesen!