Erschreckend reale Dystopie

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frauatze Avatar

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Mein Mann sollte für mich das Buch lesen, er brach nach 50 Seiten ab, weil es ihm schlechte Laune bereitete.
Diese „schlechte Laune“ kann man als erschreckendes mögliches Szenario einer Welt beschreiben, in der es keine Bienen mehr gibt, keine Jahreszeiten und wo Bäume und Pflanzen von Mädchen per Hand bestäubt werden müssen.
Die Mädchen leben in Camps, wo sie tagein, tagaus diese harte Arbeit verrichten. Mit den Protagonisten Jess und Cass erlebt man als Leser einen trostlosen Alltag und es wird deutlich, dass die vorangegangenen Generationen die Erde kaputt gemacht haben.
Dieses Szenario einer Welt wie sie aufgrund des fortgeschrittenen Klimawandels aussehen könnte ist äußerst bedrückend und das Buch schafft es, dass es sehr lange nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch wenn es am Ende zu einem kleinen, feinen Lichtblick kommt.