Erschreckend realistisch
Bei „Wenn die Bienen schweigen“ handelt es sich um eine klassische Dystopie. Aus meiner Sicht erinnert sie ein bisschen an „The Handmaid’s Tale" und auch an „Die Tribute von Panem" mit dem starken, eigenständigen Mädchen Jess als Protagonistin, die in einem Camp lebt, wo junge Mädchen von Hand Obstbäume bestäuben müssen, weil es keine Bienen mehr gibt. Anschließend werden sie zwangsweise verheiratet. Erschreckend fand ich, wie nah diese Dystopie an der Realität ist. Gerade deshalb sollten Jugendliche diese Geschichte lesen.
Besonders schön fand ich, wie der Roman Kunst und Literatur als Quelle von Hoffnung zeigt. Daran glaube ich selbst fest. Jess ist für mich eine richtig mutige Heldin und auch die Nebencharaktere haben mich überzeugt: Cass, die auf Liebe statt Sicherheit setzt, oder Eliot, der trotz seiner Rolle als Wärter empathisch bleibt.
Der Schreibstil und die Übersetzung sind flüssig und leicht zu lesen, also genau richtig für ein Jugendbuch. Deshalb ist die geschilderte Welt auch eher oberflächlich dargestellt als vollständig durchdacht. Alles andere hätte aber wohl den Rahmen gesprengt. Da es eine Fortsetzung geben soll, werden vielleicht auch dann erst ein paar Lücken geschlossen. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch viele junge Leser:innen findet!
Besonders schön fand ich, wie der Roman Kunst und Literatur als Quelle von Hoffnung zeigt. Daran glaube ich selbst fest. Jess ist für mich eine richtig mutige Heldin und auch die Nebencharaktere haben mich überzeugt: Cass, die auf Liebe statt Sicherheit setzt, oder Eliot, der trotz seiner Rolle als Wärter empathisch bleibt.
Der Schreibstil und die Übersetzung sind flüssig und leicht zu lesen, also genau richtig für ein Jugendbuch. Deshalb ist die geschilderte Welt auch eher oberflächlich dargestellt als vollständig durchdacht. Alles andere hätte aber wohl den Rahmen gesprengt. Da es eine Fortsetzung geben soll, werden vielleicht auch dann erst ein paar Lücken geschlossen. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch viele junge Leser:innen findet!